Nach dem Aus für die Supermarkt-Kette Unimarkt hat Lebensmittelriese Spar die Übernahme von mehreren Filialen in ganz Österreich geplant. Die Bundeswettbewerbsbehörde hat dies nun geprüft und sich festgelegt. Für drei Salzburger Geschäfte schaut die Zukunft jedoch düster aus.
23 Filialen bundesweit will der Lebensmittelkonzern Spar von Unimarkt übernehmen. Die Supermarktkette mit Sitz in Oberösterreich zieht sich bekanntlich zurück und hat ihre Filialen, die teils von Kaufleuten geführt werden, auf den Markt geworfen. Spar hat nun seine Übernahmepläne durch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) prüfen lassen.
Von den 23 Filialen darf der Konzern 17 nur mit Auflagen übernehmen. Darunter auch die beiden ehemaligen Unimarkt-Standorte in Adnet und Kuchl. Für die beiden Geschäfte, Adnet ist der einzige Nahversorger im Ort, hat die BWB folgende Auflagen erteilt: 20 Jahre lang darf Spar dort die Filialen nur als Kaufleute-Standort betreiben.
Zukunft für drei Filialen düster
Sprich selbstständige Unternehmer führen für Spar die Filialen und entscheiden selbt über Angebot und Preise. Außerdem darf der Konzern keine weiteren Geschäfte erwerben, die innerhalb von fünf Autominuten erreichbar wären.
In Salzburg hat der Unimarkt-Konzern bisher fünf Filialen betrieben. Für drei ist das Aus offenbar besiegelt: Seekirchen und Wals-Siezenheim dürften für immer geschlossen bleiben. In Lamprechtshausen sollen Ende Jänner die Lichter ausgehen, die Ladentüren geschlossen bleiben.
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