Vor sechs Jahren hatte er seinen Schauspieljob zwangsweise an den Nagel hängen müssen. Umso mehr freuen sich Fans, Freunde und Kollegen nun über das TV-Comeback von Michael J. Fox. Am Mittwoch kehrte der 64-Jährige in der dritten Staffel der Serie „Shrinking“ auf den Bildschirm zurück.
In der Comedy-Show auf Apple TV spielt Fox einen Parkinson-Patienten namens Jerry. Er freundet sich mit dem von Harrison Ford gespielten Therapeuten Dr. Paul Rhoades an, der an derselben neurodegenerativen Erkrankung leidet, mit der Fox selbst 1991 diagnostiziert wurde. Die beiden begegnen sich erstmals im Wartezimmer einer Arztpraxis.
Nicht nur eine Folge mit Fox
Die Episode endet damit, dass Dr. Rhoades nach seiner Hochzeit mit Dr. Julie Baram (Wendie Malick) eine Halluzination hat, in der Jerry in seinem Haus erscheint - was eine Kette von Ereignissen auslöst. Fox’ Serienfigur wird zudem in zwei weiteren Folgen der Show zu sehen sein.
Auf Instagram gibt es nicht nur Ausschnitte aus der Folge zu sehen, sondern auch Einblicke in die Dreharbeiten:
Die Serie wird von Bill Lawrence produziert, der bereits zuvor mit dem „Zurück in die Zukunft“-Star in der Sitcom „Chaos City“ zusammengearbeitet hatte. Fox verriet dem Magazin „People“, dass er Lawrence nach der Premiere von „Shrinking“ im Jänner 2023 angerufen und ihm gratuliert habe.
Fox reklamierte sich in Serie hinein
„Ich meinte dann aber auch: ,Du hast eine Show über Parkinson und hast mich nicht gefragt, ob ich mitspielen will?‘“, erzählte Fox weiter. „Daraufhin fragte Bill: ,Oh, würdest du denn wollen?‘ Und ich habe ,auf jeden Fall‘ geantwortet.“
In der Folge habe ihm Lawrence eine Rolle auf den Leib geschrieben, zu der er nicht Nein sagen konnte – obwohl er eigentlich nicht mehr vor die Kamera treten wollte.
Entspannter Dreh
Über seine Erfahrungen beim Dreh schwärmte Fox: „Es war das erste Mal überhaupt, dass ich ans Set kommen konnte, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich zu müde bin, huste oder irgendetwas anderes habe.“ Er fügte hinzu: „Selbst in den Momenten, in denen ich gedacht habe: ,Das werde ich nicht schaffen‘, sagte ich mir: ,Dann gehe ich eben damit um, dass ich in dieser Szene nicht liefern kann.‘ Am Ende bin ich damit sehr gut durchgekommen.“
Fox denkt nicht über Vermächtnis nach
Über sein Vermächtnis denke er nicht nach, erklärte Fox zudem im Gespräch mit der „Los Angeles Times“. „Meine Aufgabe ist es, mein Leben bestmöglich zu leben, mein Bestes zu geben, meine beste Arbeit zu leisten.“ Er wolle „meine Geschichte weiterzuschreiben, bis der letzte Stift fällt“. Das Vermächtnis sei die Sache anderer Leute.
Natürlich werde seine Stiftung, die Michael J. Fox Foundation, weiterbestehen und ihre Arbeit fortsetzen. Es wäre schön, wenn die Stiftung ihre Ziele in der Parkinson-Forschung noch vor seinem Tod erreichen würde, „aber ich weiß nicht, ob das passieren wird“, sagte Fox. „Wir kommen auf jeden Fall näher.“
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