Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde Kater „Bärli“ zur Tierärztin gebracht. Dort kam dann die Horror-Diagnose, mit der niemand gerechnet hat: In dem blinden Vierbeiner steckten Schrotkugeln!
Kater „Bärli“ hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor rund zwei Jahren war sein Besitzer verstorben – zu einem Zeitpunkt, als der tapfere Vierbeiner bereits 13 Jahre alt war und vollständig erblindet. Doch „Bärli“ hatte auch Glück. Er kam in die fürsorglichen Hände der Tullner Pfotenhilfe.
Platz in „Seniorengruppe“
Für den kleinen Tierschutzverein war klar: Aufgrund der Vorgeschichte wollte man dem Kater keinen weiteren Platzwechsel zumuten. Also entschied man sich, „Bärli“ einen Platz in der „Seniorengruppe“ zu geben. Er durfte bleiben.
Zwei Jahre lang lebte er dort trotz seiner Einschränkung vergnügt weiter. Doch in letzter Zeit wirkte er immer verwirrter, wie seine Betreuer feststellten. Man musste möglicherweise von dem schlimmsten ausgehen: Gehirntumor!
Es war kein Tumor
Um die Erkrankung ausschließen zu können, wurde die Fellnase zum Tierarzt gebracht und einem Röntgen unterzogen. Was dabei entdeckt wurde, schockte nicht nur „Bärlis“ Pflegefamilie: Mehrere Schrotkugeln kamen in seinem kleinen Körper zum Vorschein. Woher sie stammen und wie lange sie schon in ihm stecken, ist unklar. „Es geht unserem Liebling aber wieder gut“, ist man bei der Pfotenhilfe erleichtert.
Dort nimmt man dies zum Anlass, auf die Petition „Haustierabschuss stoppen – Jetzt!“ von Tierschutz Austria aufmerksam zu machen: „Das war kein Einzelfall. Die Knallerei auf wehrlose Tiere muss aufhören.“ Es gibt bereits mehr als 18.500 Unterstützer.
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