US-Präsident Donald Trump erwägt Insidern zufolge gezielte militärische Angriffe gegen den Iran, um einen Sturz der Regierung in Teheran herbeizuführen. Wie mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen sagten, will Trump Bedingungen für einen „Regimewechsel“ schaffen.
Ziel sei es, Kommandeure und Institutionen zu treffen, die für die gewaltsame Niederschlagung der jüngsten Proteste verantwortlich seien. Dies solle den Demonstranten das Vertrauen geben, Regierungs- und Sicherheitsgebäude stürmen zu können. Eine endgültige Entscheidung über das Vorgehen sei jedoch noch nicht gefallen.
Saudi-arabische Vertreter hoffen auf diplomatische Lösung
Trump erwäge nach wie vor einen militärischen Einsatz gegen die Führung in Teheran, berichtete auch das Portal Axios unter Berufung auf Insider. Israelische Regierungsvertreter würden daher nach Washington reisen, um Geheimdienstinformationen über mögliche Ziele im Iran auszutauschen. Die saudi-arabischen Vertreter dringen demnach aber auf eine diplomatische Lösung, um einen größeren regionalen Krieg abzuwenden.
Saudi-Arabien skeptisch bezüglich eines US-Angriffes
Die Ungewissheit über einen möglichen Militärschlag hält an, seit Trump in der vergangenen Woche erklärt hatte, eine „Armada“ des US-Militärs sei auf dem Weg in Richtung Iran. Er hoffe jedoch, diese nicht einsetzen zu müssen. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hatte dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian der amtlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge in dieser Woche versichert, die Führung in Riad werde ihren Luftraum oder ihr Territorium nicht für Militäraktionen gegen die Islamische Republik zur Verfügung stellen.
Auch Russland warnte die USA vor einem militärischen Vorgehen gegen den Iran. Das Potenzial für Gespräche sei noch nicht ausgeschöpft, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Jede Gewaltanwendung gegen den Iran könne zu „Chaos“ in der Region führen und gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen.
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