Der Satz stammt, wie könnte es auch anders sein, von Schwedens exzentrischem Goalgetter Zlatan Ibrahimovic. Er verlor die Relegationsduelle mit Portugal, womit mit Cristiano Ronaldo aber ein anderer Superstar die WM-Bühne betreten kann. Was für Ibrahimovic ebenso wenig Trost sein wird wie die Tatsache, dass er dafür einen Fixplatz im "Team der Abwesenden" hat: genau wie etwa der walisische Real-Star Gareth Bale, sein Gegner im Champions-League-Finale Arda Turan (Türkei) von Atletico oder Österreichs David Alaba, der als Stammspieler von Bayern München nicht nach Brasilien reist.
Dragovic sitzt auf der Bank
Aufgestellt wurde das Team nicht nur nach den aktuellen Marktwerten laut transfermarkt.at, sondern auch nach dem Promi-Faktor: Deshalb spielt etwa Arsenals alternder Tschechen-Mittelfeldmotor Tomas Rosicky von Beginn an, während der mit 18 Millionen ungleich teurere Dänen-Jungstar in Diensten von Tottenham, Christian Eriksen, nur auf der Bank sitzt. Genau wie übrigens etwa auch Österreichs bester Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, dessen Wert immerhin mit sieben Millionen beziffert wird.
Nur Spanier sind deutlich teurer
Obwohl nicht nur die teuersten Spieler nominiert wurden, kann es das Team um Alaba & Co. und seinem Marktwert von 323 Millionen mit den meisten in Brasilien tatsächlich spielenden aufnehmen - selbst mit den Top-Favoriten. Die teuerste Startelf von Argentinien um Lionel Messi wäre etwa 331 Millionen wert, die deutsche 339. Relativ klar darüber liegen nur die spanischen Titelverteidiger mit knapp 390 Millionen. Brasiliens Hausherren bleiben mit 318 hinter der "Weltauswahl der Daheimgebliebenen".
Trotzdem werden Neymar & Co. Abermillionen Menschen in aller Welt auf die Beine blicken, wenn sie am 12. Juni die WM eröffnen: Auch wenn es Ibrahimovic noch so wenig versteht.
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