Wegen Rattenplage
Besitzern von zugemüllten Pkw droht in US-Ort Haft
Wer in Zukunft nach Hilton Head im Bundesstaat South Carolina fährt, sollte seinen Wagen sauber halten. Denn ein vollgemülltes Auto kann dem Besitzer künftig bis zu 500 Dollar Strafe kosten – und sogar eine Gefängnisstrafe einbringen.
Hintergrund ist ein neues Gesetz, das ab dem 1. Februar in Kraft tritt und sich gegen eine anhaltende Rattenplage in der Stadt richtet. Wer Abfälle in Fahrzeugen oder deren Umgebung anhäuft und damit die Nager anlockt, handelt künftig illegal. Das bedeutet: Leere Kaffeebecher, Fastfood-Verpackungen oder gar Essensreste im Auto werden als Ordnungswidrigkeit gehandelt, die Geldstrafen von bis zu 500 Dollar, Haftstrafen von bis zu 30 Tagen oder sogar beides vorsieht. Und: Jeder einzelne Tag zählt als neuer Verstoß.
Behörden setzten auf Prävention
Laut dem Gesetz mit dem sperrigen Titel „Bedingungen, die Nahrung oder Unterschlupf für Ratten bieten“ behält sich die Stadt außerdem vor, weitere rechtliche Schritte einzuleiten, um die Situation zu bereinigen. „Prävention ist der Schlüssel im Kampf gegen Rattenbefall“, heißt es in einer offiziellen Benachrichtigung der Behörden.
Nicht nur unordentliche Autofahrer sind betroffen. Auch Hauseigentümer und Unternehmen sollen regelmäßig ihre Grundstücke kontrollieren, Müllquellen beseitigen und mögliche Schlupflöcher an ihren Gebäuden abdichten – um Hilton Head rattenfrei zu bekommen.









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