Fall in Oberkärnten

Schafe tot vor Stall aufgefunden: Wolf vermutet

Kärnten
26.01.2026 18:00

Einen traurigen Fund musste ein Bauer aus dem Kärntner Maltatal machen. Vor seinem Stall lagen gerissene Schafe. Laut Experten sei ein Wolf dafür verantwortlich. Nun wartet man auf die DNA-Ergebnisse. 

Schreckliche Szenen haben sich auf einem Bauernhof in der Gemeinde Malta abgespielt. Ein Bauer musste am vergangenen Freitag zwei seiner Schafe tot und ein weiteres verletzt auffinden. Und zwar direkt neben seinem Stallgebäude. „Am Freitag wurde der Fall gemeldet“, bestätigt das Land Kärnten auf „Krone“-Anfrage.

Nun wird vermutet, dass ein Wolf im Maltatal unterwegs ist und dort den Schaden angerichtet hat. „Laut den Sachverständigen, die den Fall begutachtet haben, sind die Bissverletzungen an den Schafhälsen als wolfstypisch einzustufen. Mit Sicherheit bestätigen, ob es ein Wolf ist, können wir erst, wenn die DNA-Ergebnisse vorliegen.“

Nach Bestätigung als Schadwolf freigegeben 
Sollte es sich also tatsächlich um einen Wolf handeln, wird er als Schadwolf eingestuft – das bedeutet, dass das Raubtier von der Behörde für eine begrenzte Zeit zum Abschuss freigegeben wird.

2025 zählten Zuständige in Kärnten drei Risse an Schafen auf Heimweiden in unmittelbarer Stallnähe. „Es wurden insgesamt 127 Nutztiere von Wölfen gerissen, zehn verletzt und 187 Nutztiere wurden nach Wolfsangriffen als vermisst gemeldet“, heißt es seitens des Landes.

Bereits drei Risikowölfe im Jahr 2026 erlegt
Im neuen Jahr wurden bereits drei Risikowölfe erlegt, „Das sind Raubtiere, die sich in einem Umkreis von weniger als 200 Metern von Gebäuden, Ställen oder Weiden aufhalten und wiederholt vergrämt werden mussten.“ Im Vorjahr wurden 13 erlegt – drei Schad- und zehn Risikowölfe.

Das Wolfsgeschehen sei in Kärnten anhaltend dynamisch. „Das beweisen mehr als 600 dokumentierte Vergrämungsschritte gegen Risikowölfe, die seit 2022 durchgeführt werden mussten. Mit der Wolfsverordnung hat Landesvize Martin Gruber wirksame Rechtsgrundlagen geschaffen, die ein rasches Einschreiten der Jägerschaft ermöglichen“, heißt es weiter.

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