Der nächste Big-Player zieht im Lakeside Park ein, im Sommer übernimmt Siemens mit 100 Mitarbeitern ein komplettes Stockwerk im Haus B 14. Die Rahmenbedingungen im Lakeside Park sind mit der Koralmbahn jetzt optimal, darum kommen Großkonzerne.
Der nächste Big-Player zieht im Lakeside Park ein, im Sommer erhält Siemens für 100 Mitarbeiter ein komplettes 800 Quadratmeter großes Stockwerk im Haus B 14. „Es ist schon Tradition, dass wir schon einen Mieter vorstellen, bevor die Anlage überhaupt fertig ist“, sagt LHStv. Gaby Schaunig. „Der Mietvertrag im Werner-von-Siemens-Park läuft aus, wir haben die Chance sofort genutzt, hierher zu ziehen“, sagt Siemens-Standortleiter Herbert Tanner.
Vier Gründe gaben den Ausschlag. „Der Forschungspark ist optimal vernetzt. Wir denken wie ein Öko-System, es gibt große und kleine Partner. Auch die Forschung und Kooperation ist hier optimal. Wir machen in Graz viele Projekte, in Klagenfurt weniger. Das wollen wir ändern. Die Universität ist der perfekte Nachbar. Wir können viele Studierende einsetzen, leben am gleichen Standort, wollen die Synergien nutzen“, sagt Tanner. „Auch die Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle, wir wollen bis zum Jahr 2030 CO2 neutral sein. Die Koralmbahn verbindet uns, es gibt jetzt nur noch den Wirtschaftsraum Süden. Auch die Busse arbeiten in Klagenfurt perfekt, man ist in einer Stunde von Graz aus im Lakeside Park. Schneller als mit jedem Auto. Die Verbindung zu Slowenien und Italien ist optimal, alle Rahmenbedingungen sprachen für den Lakeside Park“, sagt Tanner.
Ein Inklusionscafé entsteht im Haus. Die smarte Infrastruktur (Energieeffizienzsteigerung, Trafostationen, Ladestationen) gewinnt an Bedeutung.
UVP-Protest der Anrainer gegen den Ausbau
„Wir haben 70 Firmen, 15 davon sind Großkonzerne. Insgesamt hat der Lakeside Park knapp 1900 Mitarbeiter“, ist Geschäftsführer Bernhard Lamprecht stolz. Und mit Klagenfurt, Villach und St. Andrä/Lav. gibt es jetzt sogar drei Standorte. In den nächsten 20 Jahren will der Lakeside Park in mehreren Bauabschnitten sein Angebot fast verdoppeln und mit mehreren neuen Häusern auf 20 Hektar ausbauen. Auch ein Gastronomiegebäude ist geplant. Das Land hat vor Weihnachten entschieden, dass dafür keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, Anrainer und Umweltorganisationen leisten jedoch in einem 15-seitigen Schreiben Einspruch. „Es ist ein Behördenverfahren, kann einige Monate bis zu Jahren dauern. Ich gehe davon aus, dass die Daten vom Land stimmen“, sagt Lamprecht.
Zieht der Lakeside Park auch nach Minimundus?
Rückt vielleicht das Grundstück der Stadt vis a vis von Minimundus, auf dem nun kein Cyper-Projekt entsteht, ins Blickfeld? „Wir müssten mit der Stadt verhandeln“, sagt Lamprecht. Aber nun wird einmal abgewartet.
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