Zwei Ertrunkene

Heftige Überschwemmungen in Teilen Griechenlands

Ausland
22.01.2026 20:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Heftige Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt. Betroffen sind die touristischen Inseln Rhodos, Lesbos und Sanos, die Halbinsel Peloponnes sowie die Hauptstadt Athen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, darunter ein Beamter der Küstenwache.

Er rutschte während einer Kontrolle in einem kleinen Hafen auf der Halbinsel Peloponnes aus und fiel ins Meer. Dort wurde er von den hohen Wellen mitgerissen und ertrank. In Athen wurde eine Frau von den Wassermassen mitgerissen und tödlich verletzt. Dort verwandelten sich Straßen in reißende Bäche. Autos, Mülltonnen und Geröll wurden durch die Gegend geschleudert, wie auf Aufnahmen zu sehen ist.

Der Zivilschutz rief die Einwohnerinnen und Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen Griechenlands blieben die Schulen am Donnerstag geschlossen. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ERTNews). Der Fährverkehr brach zusammen.

Geröll wurde durch die Gegend geschleudert.
Geröll wurde durch die Gegend geschleudert.(Bild: EPA/YANNIS KOLESIDIS)
(Bild: EPA/GEORGE VITSARAS)
Der Zivilschutz rief die Einwohnerinnen und Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben.
Der Zivilschutz rief die Einwohnerinnen und Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben.(Bild: AFP/ARIS MESSINIS)

Auch Unwetter in Süditalien
Ein schweres Unwetter gibt es derzeit auch im Süden Italiens. Der italienische Zivilschutz hat am Donnerstag für weite Teile Siziliens, Kalabriens und Sardiniens erneut die rote Warnstufe ausgerufen. Anhaltende Starkregenfälle, Sturmwinde mit Böen von über 120 km/h sowie schwere Sturmfluten verwüsteten vor allem die Küste zwischen Catania und Messina.

Tote waren nicht zu beklagen. Die Bilanz der Sachschäden ist groß. In der Provinz Catania wurden etwa zerstörte Strandbäder, fortgeschwemmte Autos und Boote sowie ganze Abschnitte der Uferpromenade gemeldet, die vom Meer verschlungen wurden. Auch auf Sardinien kam es zu Schäden in Höhe von Hunderten Millionen Euro, verursacht vor allem durch massive Infrastrukturschäden.

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