Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos den „Masterplan“ der US-Regierung für den Gazastreifen präsentiert. Vorgestellt wurde das Konzept am Donnerstag im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung zur Gründung des neuen „Board of Peace“.
Kushner erklärte, man habe bereits mit dem Entfernen von Trümmern und ersten Abrissarbeiten begonnen. Danach solle ein „Neues Gaza“ entstehen – als Ort der Hoffnung, als mögliches Reiseziel und als Wirtschaftsstandort mit Industrie und Arbeitsplätzen. Ziel sei es, dass die Menschen dort langfristig wieder eine Perspektive hätten. Sobald das Projekt anlaufe, solle es laut Kushner „100 Prozent Beschäftigung“ und Chancen für alle geben.
„Ich bin ein Immobilienmensch“
In Videos (siehe oben) von der Veranstaltung sind auch seine Präsentationsfolien zu sehen, darunter computergenerierte Bilder von luxuriösen Wohnanlagen direkt am Meer. „Ich bin im Herzen ein Immobilienmensch, und es geht immer um die Lage. Und ich sagte: Schaut euch diese Lage am Meer an, schaut euch dieses wunderschöne Grundstück an, was es für so viele Menschen sein könnte“, sagte er bei der Präsentation.
Wer beim Friedensgremium dabei ist
Die Initiative des Friedensgremiums war zunächst auf Gaza fokussiert, wurde inzwischen aber auf internationale Konfliktlösung ausgeweitet. Rund 35 Staaten sollen Einladungen angenommen haben, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan, die Türkei, Marokko, Argentinien, Ungarn und Belarus. Russland erklärte, man kläre noch Details mit den USA. Mehrere europäische Länder wie Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden und Slowenien sollen hingegen abgelehnt haben.
Trump sitzt Board vor
Den Vorsitz des „Board of Peace“ soll Trump übernehmen. Zum Führungsgremium gehören laut Bericht unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, der frühere britische Premier Tony Blair sowie Kushner selbst.
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