Zweimal war der Vorarlberger Noel Zwischenbrugger bereits auf ein Europacup-Podest gefahren. Vor knapp zwei Jahren hatte er am Pass Thurn einen Sieg und deinen dritten Platz holen können! Am Mittwoch schnappte sich der 24-Jährige im steirischen Turnau sein drittes Top-3-Ergebnis – wobei anfangs unklar war, auf welchem Stockerl der Mellauer stehen darf-
Ja, was jetzt? Zuerst feierte Noel Zwischenbrugger laut Live-Timing auf der Webseite des Internationalen Skiverbands (FIS) beim Riesentorlauf von Turnau seinen zweiten Europacup-Sieg, nachdem er bereits im Februar 2024 am Pass Thurn einen Heimerfolg hatte landen können. Doch nach einiger Zeit korrigierte sich www.fis-ski.com und wies den Schweizer Fadri Janutin 0,01 Sekunden vor Noel als Gewinner aus – nur um Momente später den Vorsprung auf 14 Hundertstel zu erhöhen.
„Ich habe das im Zielraum zuerst gar nicht so mitbekommen“, gestand der 24-Jährige, der sich in der EC-Riesentorlaufwertung auf Rang fünf verbesserte und nur 42 Punkte hinter Rang drei und damit dem verbundenen Weltcupfixticket für die Saison 2026/27 rangiert. In der Gesamtwertung kletterte er um zwölf Plätze nach oben und ist als bester ÖSV-Herr mit 268 Zählern direkt vor Skivereinskollegen Jakob Greber (264) Sechster. „Das ich vor Jack bin, ist das wichtigste“, scherzte der Atomic-Pilot. „Nein im Ernst: Ich bin mit meinem Skifahren im Moment generell nicht unzufrieden. Wir haben doch einiges weitergebracht.“
Feurstein: „Nicht Fisch und nicht Fleisch“
Apropos Mellau: Mit Patrick Feurstein als Sechstem (+0,34) fuhr noch ein SVM-Athlet in die Top-10. „Es war nicht Fisch und nicht Fleisch“, zog der Rossignol-Pilot, der heute auf das zweite Turnau-Rennen verzichtet und sich ab Samstag auf der Reiteralm auf den Nacht-RTL in Schladming vorbereitet, Bilanz. Keine Punkte gab es für den dritten Ländle-Starter: Mit Nummer 91 verfehlte Moritz Zudrell die Quali fürs Finale aber nur um 0,05 Sekunden.
Halbzeitleader Dornauer fiel aus
Pech hatte der Tiroler Armin Dornauer! Der 25-jährige Zillertaler, der in den vergangenen Jahren immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen wurde, lag nach dem ersten Lauf in Führung, schied im Finale dann aber auf dem Weg zu seinem ersten EC-Sieg mit klarer Zwischenbestzeit aus.
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