Fast 26 Monate nachdem Vanessa Nußbaumer beim Abfahrtstraining in Copper Mountain (US) schwer zu Sturz kam und sich ihr rechtes Schien- und Wadenbein brach, meldet sich die Vorarlbergerin in St. Anton am Arlberg endlich auf dem Podest zurück. Im Gespräch mit der „Krone“ verrät die 27-Jährige, wie speziell dieser Moment für sie ist.
„Ich hoffe, dass ich jetzt endgültig zurück bin“, strahlte Vanessa Nußbaumer am Dienstag mit der Sonne am Arlberg um die Wette. Der Grund: Exakt 789 Tage, nachdem sich die Sibratsgfällerin am 23. November 2023 beim Training in Copper Mountain (US) das rechte Schien- und Wadenbein gebrochen hatte, stand sie als Super-G-Dritte erstmals wieder auf dem Podium.
„Es ist zwar nur im Europacup, aber für mich ist das mehr wert, weil ich sehe, dass ich jetzt mit den Schnellsten mithalten kann“, verrät „Nessi“, die sich nur Sara Allemand (It) und Marte Monsen (Nor) geschlagen geben musste, die wie im ersten Rennen am Montag die Ränge eins und zwei belegten.
Karriereende war ein Thema
„Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich“, gestand „Nessi“, die zwei Saisonen lang kein Rennen bestreiten konnte. „Ich hatte es mir eigentlich leichter vorgestellt, wieder zurückzukommen. Weil ich ja wusste, dass ich es kann. Aber das alles im Rennmodus auf den Punkt zu bringen, ist dann doch nochmals etwas anderes gewesen und hat ein bisschen gedauert.“ In St. Anton gab die Head-Pilotin auch offen zu, dass das Karriereende ein Thema war. „Irgendwann fragt man sich schon, ob es mit dieser Verletzung überhaupt noch mal geht. Oder ob sie nicht doch zu schwer war.“
Voller Fokus auf den Europacup
Jetzt hat die 27-Jährige aber bewiesen, dass sie es noch immer drauf hat. Das nächste Ziel: Im Europacup in einer Disziplinenwertung in die Top-3 zu fahren, um sich einen Weltcup-Fixplatz und damit auch den ÖSV-Kaderstatus für die nächste Saison zu sichern.
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