„Krone“-Gemeindeserie

Gemeindestube von Viehhofen zieht jetzt um

Salzburg
21.01.2026 07:30

In Viehhofen geht eine wichtige Baustelle in die finale Phase. Das Gemeindeamt zieht um. Ortschefin Caroline Supersberger packt zusammen und schlüpft auch in die Feuerwehrmontur.

Bürgermeisterin Caroline Supersberger von der ÖVP vergleicht die geografische Lage von Viehhofen gerne mit einem Sandwich: „Wir liegen zwischen zwei reicheren Nachbarn“, sagt sie mit Augenzwinkern und bedankt sich gleichzeitig, dass die Zusammenarbeit hervorragend funktioniere. Egal ob Kinder in der Ferienbetreuung, Jugendliche oder Senioren: Die Viehhofener sind in Maishofen willkommen.

Das Gemeindeamt entsteht gerade.
Das Gemeindeamt entsteht gerade.(Bild: Kerstin Jönsson)

Viehhofen

  • Einwohner: 600
  • Fläche: 38,63 Quadratkilometer
  • Bezirk: Pinzgau

Die Ortschefin brachte bei ihrem Antritt 2024 ordentlich frischen Wind in die Gemeindestube, die räumlich nun angezählt ist. Das neue Gemeindehaus entsteht gerade. Die Kosten dafür liegen bei drei Millionen Euro. Der Tourismusverband ist Partner und finanziert mit. Die Übersiedelung ist für nächstes Jahr im Mai geplant. Supersberger: „Das Platzangebot wird dann ganz neue Möglichkeiten für den Ort bringen.“ Ein Sitzungssaal soll entstehen. „Ein neuer Impuls“, freut sich die Ortschefin. Und Viehhofen bekommt damit auch einen Dorfplatz, der im Moment fehlt.

Bei einer Betriebsansiedlung spießte es sich an dieser Brücke: Jetzt soll es grünes Licht vom ...
Bei einer Betriebsansiedlung spießte es sich an dieser Brücke: Jetzt soll es grünes Licht vom Land geben.(Bild: Kerstin Jönsson)

Starkes Standbein ist in 600-Einwohner-Gemeinde, wie überall in der Region, der Tourismus. Die Anbindung an die Schmittenhöhe war ein Meilenstein. Das hat aber auch Schattenseiten: Die Grundstückspreise sind am Tor nach Saalbach hoch, betragen bis zu 900 Euro pro Quadratmeter.

Es gibt auch ein kleines Gewerbegebiet mit Betrieben wie einem Autohaus oder einem Getränkevertrieb. Rund 170.000 Euro an Kommunalsteuer fließen im Jahr in die Gemeindekasse. Eine Tischlerei möchte sich ansiedeln. Das Land legte lange ein Veto ein, weil das Grundstück vom Gewerbegebiet durch eine Brücke getrennt ist. „Wir würden die Firma mit offenen Armen empfangen“, so Supersberger, froh, dass vom Land jetzt eine positive Rückmeldung kam. Sie selbst will für alle im Ort da sein und nun auch in die Feuerwehrmontur schlüpfen. Die Ausbildung startete gerade.

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