Ein Jahr nach seiner Ankunft sprach Salzburg-Stürmer Karim Onisiwo über schwierige zwölf Monate, viele Verletzungen und wie es im Frühjahr weitergehen soll. Die Motivation stimmt, jedoch steht der 33-Jährige auch unter Druck.
Nur 25 Pflichtspiele und drei Tore in einem Jahr. Und das als Stürmer. Die Statistiken von Karim Onisiwo in Salzburg lesen sich alles andere als gut. Die wenigen Auftritte am Platz ließen auch zu wünschen übrig. Ein großes Problem von Onisiwo war seine hohe Verletzungsanfälligkeit. Immer wieder verpasste er Trainings und Spiele. „So wie zuletzt ist mir das in meiner Karriere bisher noch nicht passiert. Es ist schon hart, wenn man sich zurückkämpft und dann erneut einen Rückschlag erleidet“, meint der Ex-ÖFB-Teamspieler (24 Partien) gegenüber der „Krone“.
Sein erstes Jahr bei den Bullen beschreibt er als „nicht optimal“. Doch aktuell gehe es für ihn wieder bergauf. „Das Gute ist, dass ich jetzt fit bin, mich gut fühle und alles ins nächste Halbjahr investieren werde, damit wir unsere Ziele mit dem Klub erreichen.“ Das wird er auch dringend müssen. Denn im Sommer läuft sein Vertrag aus, das bereitet ihm jedoch (noch) keine Sorgen. „Ich bin nach wie vor hochmotiviert. Und ich weiß, wie schnell es im Fußball gehen kann. Vor allem bei Stürmern können ein paar Tore und Assists sehr schnell sehr viel verändern.“
Mechaniker-Job kommt nicht infrage
Unabhängig davon, wie es im Sommer für ihn auf sportlicher Ebene weitergeht, denkt er in seinem Alter schon hin und wieder über die Zeit nach der Karriere nach. Nur eines steht fest: Automechaniker, wie vor dem Beginn seiner Profilaufbahn, wird er nicht mehr. „Mittlerweile bin ich nur mehr Autofahrer, nicht mehr Automechaniker“, lacht der Angreifer. „Aber mein absoluter Fokus liegt jetzt auf den nächsten Monaten mit Salzburg.“
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