„Krone“-Gemeindeserie

Elsbethens Bürgermeister: „Wir sind schuldenfrei“

Salzburg
05.01.2026 09:00

Elsbethen ist nicht reich, aber finanziell noch gut aufgestellt. Anfang 2026 wird der Ausbau des Feuerwehrhauses fertig. Hier gibt es dann genügend Platz für das eigene Katastrophenlager. Bei kommenden Vorhaben soll es in der Gemeinde bald auch mehr Plätze für Senioren und für Volksschüler geben. 

Mit Rücklagen und seit heuer ohne Schulden ist Elsbethen auch in schwierigen Zeiten noch gut aufgestellt. „Bereits meine Vorgänger haben ein großes Augenmerk auf das Budget gelegt“, sagt Bürgermeister Matthias Herbst im Gespräch mit der „Krone“ und ergänzt: „Wir sind ja nicht so reich, wie es oft heißt.“

Dennoch war es möglich, das Feuerwehrhaus 2025 auch ohne Kredite zu vergrößern und zu unterkellern. Hierfür standen Rücklagen zur Verfügung. Im neuen Keller kommt heuer noch das ganze Katastrophenschutzlager der Gemeinde unter. Weitere Nutznießer des Umbaus sind die örtlichen Musiker, denn: Auch ihr Heim wird durch den umfangreichen, neuen Anbau deutlich vergrößert.

„Offiziell eingeweiht wird das Gebäude bei der Florianifeier im April“, erzählt der Bürgermeister. Dabei steht dann auch die Übergabe eines neuen Feuerwehrautos auf dem Programm. „Das ist allerdings schon von meinem Vorgänger geplant worden, denn die Feuerwehren haben sehr langfristige Budgets“, so der Ortschef.

Für den Frühling wünscht sich Herbst einen weiteren Spatenstich. Dann soll – sofern das Land Salzburg rechtzeitig zustimmt – das Seniorenwohnhaus im Ortszentrum um acht Betten, 16 betreute Wohnungen und einen Therapieraum erweitert werden. Wie auch beim Bau des Gebäudes selbst setzt die Gemeinde hier mit einem Bauträger auf Baurecht – für einen Zeitraum von gesamt 55 bis 60 Jahren.

Ebenfalls 2026 soll der Startschuss für den Um- und Ausbau oder den Neubau der Volksschule fallen. „Im Jänner schauen wir uns gleich vier bis fünf Schulen selbst an. Im Herbst soll dann ein Ideen- bzw. Architektenwettbewerb folgen“, so der Ortschef. Derzeit ist in Elsbethen die Schulbibliothek in einem Container untergebracht, ein weiterer wird bald für eine zusätzliche Schulklasse benötigt.

Und auch an den Öffis feilen die Flachgauer: Während das Ortszentrum gut angebunden ist, soll künftig ein Mikro-ÖV entlegenere Gebiete erreichbarer machen. „Wir würden uns gerne gemeinsam mit unserem Nachbarn Ebenau ans Tennengau-Shuttle hängen.“

Porträt von Salzburg-Krone
Salzburg-Krone
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt