Nach nur knapp einem Jahr verlässt Geschäftsführerin Beate Kassner die Tourismus Salzburg GmbH (TSG) schon wieder. Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) und sie haben sich auf eine einvernehmliche Trennung geeignet. Die Tourismus-Chefin steht seit geraumer Zeit unter Kritik.
Nach ihrem Amtsantritt gab es mehrere Abgänge in der städtischen Gesellschaft. Auch hochrangige und langjährige Mitarbeiter hatten wegen der neuen Chefin das Unternehmen, welches auch für das Paracelsus-Pannenbad verantwortlich ist, verlassen. Eine neue Tourismusstrategie und die Kosten von mehr als 200.000 Euro für eine Hamburger Agentur haben für Kritik auch außerhalb der TSG gesorgt.
„In einigen Kernfragen der zukünftigen Strategie sind wir jedoch unterschiedlicher Auffassung. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich einvernehmlich zu trennen und neue Wege zu gehen“, erklärt Stadtchef Bernhard Auinger (SPÖ) den Schritt. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen. „Ich möchte unbedingt bei der Erstellung des Anforderungsprofils die Meinungen des Aufsichtsrates und des TSG-Führungsteams einfließen lassen. Bis eine Nachfolge gefunden ist, stellt das Führungsteam die Kontinuität aller laufenden Projekte sicher“, so Auinger abschließend.
Kritik kommt von den Salzburger Stadt-Neos. „Die Probleme bei der TSG sind seit Monaten offenkundig, wurden aber konsequent ignoriert. Jetzt ist es höchste Zeit für ein grundlegendes Umdenken“, betont Gemeinderat Lukas Rupsch und fügt hinzu: „Wir sehen die Möglichkeit, die Aufgabenverteilung und die Ausgaben der TSG umfassend zu überprüfen und, wenn nötig, neu aufzustellen. Diese Gelegenheit ist jetzt da - und sie darf nicht erneut vertan werden.“
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