Nach Berlin-Anschlag

„Störungen zu beheben, ist unser Tagesgeschäft!“

Salzburg
18.01.2026 10:00

Nach dem Anschlag in Berlin sorgen sich auch viele Salzburger wegen möglicher Stromausfälle. Die „Krone“ hat mit der Salzburg AG gesprochen. Vollkommen schützen kann man die Strominfrastruktur nicht. Dennoch versucht man, sich dort auf alles vorzubereiten. 

Der mutmaßliche Anschlag von Linksextremisten auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf besorgt auch viele Bürger in Salzburg. Zwischen 3. und 7. Jänner waren bei Minus-Graden zeitweise 45.000 Haushalte ohne Strom. Mit Krisenplänen rüstet sich die Salzburg AG.

Die Behebung von Störungen sind laut einem Sprecher ohnehin das Tagesgeschäft, zudem werde immer wieder geübt. Außerdem seien die Leitungen generell so konstruiert, dass das Netz „doppelt gemoppelt“ ist und eine andere Verbindung bei einem Ausfall einspringen kann – um eben Situationen wie in Berlin zu vermeiden.

Wäre so ein Fall in Salzburg möglich? „Grundsätzlich ja“, sagt ein Sprecher der Salzburg AG. Bei böser Absicht und krimineller Energie sei so eine Attacke auch hierzulande denkbar. Denn man könne nicht das Stromnetz zu 100 Prozent widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen machen.

Die Komplettüberwachung ist schlicht nicht möglich
Ein totaler Schutz, eine totale Überwachung sei schlicht unrealistisch. „Die Umspannwerke der 110-kV-Leitungen sind umzäunt und geschützt, aber die Leitungen an sich stehen meist frei“, so der Sprecher.

Dass es in Berlin so lange mit der Reparatur gedauert hat, sei nachvollziehbar. Erdleitungen, wie sie auch die Salzburg AG etwa im Stadtbereich nutzt, seien tatsächlich sehr aufwendig bei der Reparatur, zumal man die Fehlerquelle erst einmal finden müsse.

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