Betrügerische Krida

Gefängnisstrafe für Salzburger Gastronom

Salzburg
15.01.2026 20:00

Ein in Salzburg lebender Türke führte Hotels und ein Wirtshaus und prellte Gläubiger um 800.000 Euro. Sogar Gelder aus verkauften Firmenautos streifte er privat ein. Jetzt muss er dafür ins Gefängnis. 

Der Angeklagte führte mehrere Hotels im Pongau und ein Traditionsgasthaus in der Stadt Salzburg – und rutschte mit den beiden Gesellschaften 2023 in die Pleite. Die Staatsanwaltschaft warf ihm betrügerisches Handeln als Geschäftsführer vor: Laut Anklage soll der Gastro-Unternehmer bereits mit 2017 Vermögen von der finanziell angeschlagenen Gesellschaft in die andere geschoben haben.

Zudem soll er selbst ordentlich in die Kassa gegriffen haben sowie auch drei Firmenautos verkauft, das Geld aber privat einbehalten haben. Der Anklage nach habe er die Gläubiger der Gesellschaften um rund 800.000 Euro geprellt.

Beim Prozess am Donnerstag im Landesgericht zeigte er sich zum Vorwurf der betrügerischen Krida voll geständig. Der mehrfach vorbestrafte Unternehmer wurde zu 18 Monaten unbedingter Haft verurteilt. Seine mitangeklagte Tochter bekam wegen fahrlässiger Krida 520 Euro Geldstrafe. 

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