14. auf Olympiaschanze

Niklas Bachlinger in Peking Opfer von Windlotterie

Vorarlberg
14.01.2026 08:38

Zum Abschluss der Conticup-Asien-Tournee landete Ländle-Adler Niklas Bachlinger beim zweiten Springen auf der Olympiaschanze von Peking auf Rang 14. Die Bilanz des 24-Jährigen fiel nach den vier Wettkämpfen in nur fünf Tagen gemischt aus.

Nachdem der Doppeljuniorenweltmeister von 2021 im japanischen Sapporo als Zweiter sensationell in die asiatische Conticup-Tournee gestartet war, reicht es im zweiten – von Wind geprägten und nach dem ersten Durchgang abgebrochenen – Springen nur zu Rang 16. Von Japan ging es weiter nach China, wo auf der Olympiaschanze von 2022 zwei weitere Springen anstanden. Nach einem soliden siebten Rang am Dienstag landete der Schoppernauer am Mittwoch auf Platz 14.

Schwierigkeiten Kante zu treffen
Dabei hatte der Bregenzerwälder vor allem im ersten Durchgang aber erneut kein Glück in der chinesischen Windlotterie. Da wurden ihm bei seinem 120,5 Meter-Satz doch gleich 20,4 Wind-Punkte, wodurch es nur zu Halbzeitrang 19 reichte.   „Windmäßig waren die hohen Abzugspunkte im 1. Durchgang nicht gerechtfertigt“, ärgerte sich Bachlinger, der sich im Finale nochmals steigern konnte, bei 126 Metern landete und sich damit noch um fünf Positionen nach vorn schob. „Im Zweiten hätte es schon gepasst, aber ich war hinter dem Ski und hatte dann einfach keine Chance mehr auf Weite zu kommen. Ich hatte Schwierigkeiten, die Absprungkante zu treffen.“

Fehlendes Krafttraining spürbar
Generell spürt der Ländle-Adler die Strapazen der letzten zwei Wochen. Nachdem er zum Jahreswechsel noch krank im Bett gelegen hatte, war er kurzfristig zu seinem Vierschanzentournee-Debüt gekommen, gleich danach ging es nach Asien. „Ich merke, dass ich müde und nicht spritzig bin, was wohl auf das fehlende Krafttraining in den vergangenen zwei Wochen zurückzuführen ist.“

85 Punkte hinter Clemens Aigner
In Summe fiel sein Resümee der Asien-Tour gemischt aus: „Nach den Dezember-Wochenenden im Conticup, darf ich über einen 14. Platz nicht jammern, dennoch bin ich nicht ganz zufrieden.“ In der Wertung um einen Quotenstartplatz für den Weltcup liegt Bachlinger als zweitbester Österreicher 85 Punkte hinter Clemens Aigner – am Mittwoch Zweiter in Peking – was bei den nächsten Conticups in Eisenerz  am 24. und 25. Januar wohl nur mehr schwer aufzuholen sein wird.

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