Riesenglück hatten zwei Wintersportler aus Deutschland am Sonntag am Arlberg: In Zürs (Vorarlberg) wurden sie von einem Schneebrett mitgerissen, konnten aber lebend aus den Schneemassen geborgen werden.
Zwei Skifahrer im Alter von 55 und 60 Jahren haben Sonntagvormittag einen Lawinenabgang im freien Skiraum am Trittkopf oberhalb des Wintersportorts Zürs überlebt. Die beiden Deutschen querten einen 40 Grad steilen Hang, als sich ein Schneebrett löste und sie erfasste. Es riss die Wintersportler rund 70 Meter über felsdurchsetztes Gelände mit. Sie kamen schließlich an der Schneeoberfläche zum Stillstand.
Dem Jüngeren gelang es, seinen Lawinenairbag auszulösen, dem nachfolgenden 60-Jährigen nicht. Die Verunfallten wurden vom Hubschrauber mit einem Tau geborgen und ins Spital geflogen.
Große Gefahr
Am Sonntag wurde vom Lawinenwarndienst für Teile Tirols und Vorarlbergs – darunter auch die Arlbergregion – die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgegeben. Es herrschte Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala, also „große Gefahr“. Wintersportlerinnen und -sportler wurden im freien Gelände zu äußerster Zurückhaltung aufgerufen. Auch am Montag bleibt die Situation angespannt, teilweise gilt weiter Warnstufe vier.
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