Steigende Einsätze durch Unwetter und Vegetationsbrände, knappe Budgets und gleichzeitig ein internationales Großereignis stellen die heimischen Feuerwehren vor enorme Herausforderungen. Mit der Austragung der Feuerwehr-WM rückt das Burgenland zudem in den Fokus der internationalen Feuerwehrwelt.
Das heurige Jahr wird für die Feuerwehren zur Bewährungsprobe. Steigende Einsatzbelastung und finanzielle Unsicherheit fallen ausgerechnet in ein Jahr, in dem mit der Feuerwehr-Weltmeisterschaft ein internationales Großereignis im Land stattfindet.
Bei der Feuerwehr-WM von 23. bis 26. Juli werden 3000 Florianis aus 20 Nationen in Eisenstadt erwartet, zusätzlich rechnet man mit 3000 Besuchern. Die alle vier Jahre stattfindenden Bewerbe verbinden sportliche Höchstleistungen mit feuerwehrtechnischem Können und ziehen weltweit enormes Publikumsinteresse auf sich. Ein zentraler organisatorischer Schritt ist bereits gelungen. Die Unterbringung der Teilnehmer konnte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenstadt und der Bildungsdirektion sichergestellt werden, heißt es aus dem Landesfeuerwehrverband. Finanziell bleibt die Austragung der WM ein Kraftakt.
Auf der Suche nach finanzkräftigen Sponsoren
Um das Großereignis realisieren zu können, ist man auf starke Partner angewiesen. Die Suche nach Unternehmen, die den Bewerb unterstützen, zählt derzeit zu den zentralen Arbeitsschwerpunkten. „Ohne starke Partner ist ein Projekt dieser Größenordnung nicht umsetzbar“, sagt Harald Nakovich, Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter vom Organisationsteam. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Erst diese Woche tagte erneut das Kernteam, das für die Umsetzung der Weltmeisterschaft verantwortlich ist. Auf der Agenda standen die Planung der Eröffnungs- und Schlussfeier, die Entwicklung von Merchandising-Produkten sowie die Ausarbeitung der Kommunikationsstrategie.
Hoher Einsatzdruck und knappe Mittel fordern Feuerwehren doppelt
Abseits der Großveranstaltung bleibt der Einsatzalltag fordernd. Der Klimawandel führt zu deutlich mehr Vegetationsbränden, längeren Hitzeperioden und zunehmenden Unwettereinsätzen. Gleichzeitig schränken knappe Budgets den finanziellen Spielraum vieler Gemeinden ein. Ziel sei es dennoch, das hohe Ausbildungs- und Einsatzniveau zu halten, teilt das Landesfeuerwehrkommando mit.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.