Das Jahr 2013 war ein Highlight in seiner Karriere, als der von ihm produzierte Film „Argo“ als Bester Film den Oscar gewann. Dennoch blickt Ben Affleck nicht nur mit Stolz die 12 Jahre zurück, sondern auch mit Schaudern. In der Talkshow von Jimmy Kimmel enthüllte der Star jetzt, dass für ihn die Academy Awards damals gleichbedeutend mit der „größten Peinlichkeit meiner Karriere“ waren.
Insgesamt hatte es „Argo“ auf sieben Oscar-Nominierungen geschafft. Das Problem für Affleck: Obwohl er selbst die Regie geführt und im Film die Hauptrolle übernommen hatte, wurde er in diesen beiden Kategorien ignoriert. Dabei hatte er von allen Seiten in Hollywood vorher zu hören bekommen, dass insbesondere seine Nominierung als Bester Regisseur sicher sei.
„War nicht wie jeder andere Morgen“
Der 53-Jährige: „Dann wache ich eines Morgens auf und es war nicht so wie jeder andere Morgen. Ich musste erfahren, dass man mich nicht nominiert hatte – was eine echt peinliche Sache war.“ Besonders, da er von allen Seiten mitleidige Blicke bekam.
Hier spricht Ben Affleck mit Jimmy Kimmel über seine Oscar-Blamage:
Es kam noch schlimmer. Am Tag, als die Oscar-Nominierungen verkündet wurden, musste er abends für die Critics Choice Awards über den roten Teppich gehen. Affleck: „Es warteten gut 500 Reporter auf mich und alle begannen mit ,Hi Ben, also diese unerwartete Nicht-Nominierung …‘ Was soll man darauf sagen? Es ist frustrierend.“
Immerhin hatte der Abend ein Happy End für ihn – weil er den Critics Choice Award als Bester Regisseur gewann.
Affleck hatte bereits Oscar in der Tasche
Als Kimmel nachfragte, ob Affleck „wirklich sauer“ über die Nicht-Nominierung gewesen sei, stellte der noch einmal klar: „Ich selbst habe nie öffentlich verkündet, dass ich eine Nominierung erwarte. Dennoch wurde mir dieses peinliche Ritual aufgezwungen, bei dem ich immer wieder nach dem Grund für die Nicht-Nominierung gefragt wurde.“
Immerhin habe sein Film dann gewonnen „und ich konnte mich bei der Filmakademie bedanken – in der Hoffnung, dass damit die ganze Sache erledigt war“. Zumal er Kimmel darin erinnerte, dass er bereits einen Oscar in seinem Namen – er gewann 1998 für das beste Drehbuch mit Kumpel Matt Damon für „Good Will Hunting“ – in der Tasche hatte.
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