Alte Pool-Fehde

Darum kann Spielberg Ben Affleck nicht ausstehen!

Society International
23.12.2025 18:00

Steven Spielberg gilt als einer der nettesten Regisseure in Hollywood. Doch jetzt verriet der Drehbuchautor Mike Binder, wie nachtragend der „E.T.“-Macher sein kann, zumindest in Bezug auf Ben Affleck. Mit diesem will der Oscar-Gewinner nie mehr zusammenarbeiten – wegen eines „Pool-Vergehens“ Ende der 90er Jahre.

Binder enthüllte im Podcast „One Bad Movie“, dass Spielberg 2006 ursprünglich in seinem von ihm geschriebenen Film „Man About Town“ die Regie übernehmen wollte. Bis er erfahren habe, dass Affleck die Hauptrolle spielen sollte. Binder: „Ich hatte mich bereits mit Ben geeinigt. Doch dann meinte Steven, dass er ein Problem mit Affleck habe und er auf keinen Fall engagiert werden darf.“

Pool-Zwischenfall endet in Tränen
Als Bender nachfragte, habe Spielberg ihm erzählt, dass Affleck (zwischen 1997 und 2000) mit Spielbergs Patentochter Gwyneth Paltrow liiert war und alle gemeinsam im Familienurlaub gewesen seien. Spielberg: „Mein Sohn war damals noch ein kleiner Junge und hat am Pool gespielt. Dann kam Ben im Anzug vorbei und mein Sohn hat ihn ins Wasser geschubst.“ Der „Batman“-Star sei ausgerastet, nachdem er aus dem Pool gekommen war: „Er hat meinen Sohn gepackt und ihn mit voller Wucht in den Pool geworfen. Er hat ihn zum Weinen gebracht!“

Spielberg ist Ben Affleck seit Jahren gram, weil dieser seinen Sohn zum Weinen gebracht hat.
Spielberg ist Ben Affleck seit Jahren gram, weil dieser seinen Sohn zum Weinen gebracht hat.(Bild: APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/Alberto E. Rodriguez)

„Mit allen, nur nicht mit ihm!“
Als Binder daraufhin fragte, „Wieso erzählst du mir das?“, antwortete Spielberg: „Ich mag es einfach nicht, mit ihm zu arbeiten. Mit allen, nur nicht mit ihm. Er ist ein kalter Typ.“ Als Affleck davon erfuhr, habe er Binder direkt angerufen: „Er fragte, will Steven nicht, dass ich im Film bin, weil ich seinen Sohn in den Pool geworfen habe? Ich versuchte auszuweichen, doch Ben meinte ‘Ich weiß, dass es so ist!‘“Binder entschied sich dennoch für Affleck als Hauptdarsteller und Spielberg sprang am nächsten Tag ab.

Die Pool-Anekdote kam 2013 noch einmal hoch, als Afflecks „Argo“ den Oscar als „Bester Film“ erhielt und überraschend Spielbergs Epos „Lincoln“ schlug. Binder sah im TV, dass Spielberg seinen Kontrahenten umarmte und schickte Affleck eine SMS mit den Worten: „Ben, heute könntest du die ganze Spielberg-Familie in den Pool werfen und kämst ungeschoren davon“. Affleck rief ein paar Stunden später an: „Ich habe selten so sehr gelacht wie nach deiner SMS!“ 

 

Binder blickt auf die Saga zurück: „Ich liebe beide, sie sind tolle Typen. Steven ist ein Genie und ein netter Kerl, doch er kann auch ein Arschloch sein. Und Ben Affleck ist ein großartiger Kerl, doch er kann ein noch größeres Arschloch sein. Beide haben wie Idioten damals reagiert.“

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