„Sie dachten wahrscheinlich, wir würden auftauchen und der Motor würde einfach sofort in die Luft fliegen“, lacht Max Verstappen nach den Testfahrten in Bahrain. Siegfähig sei sein neuer Red Bull allerdings in Melbourne noch nicht.
In einer Woche startet die Formel 1 in ihre neue Saison – und keiner weiß, wer nach der größten Regelreform der vergangenen Jahrzehnte der große Favorit ist. Auch während der Testfahrten in Bahrain wurde vor allem getarnt und getäuscht.
Immerhin: Vierfach-Weltmeister Max Verstappen reiste mit einem „positiven Gefühl“ ab. Zumal gerade der neue Red-Bull-Motor als Wundertüte galt. „Ich finde es ziemlich bemerkenswert, dass wir mit einem so neuen Motor und mit so vielen neuen beteiligten Leuten eigentlich alles gut unter Kontrolle hatten. Denn wir hatten tatsächlich sehr wenige Probleme“, resümierte Verstappen bei einer Veranstaltung des schwedischen Streaming-Dienstes Viaplay.
Auch die Konkurrenz war beeindruckt. Laut Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff soll der neue Antrieb von Red Bull sogar das Maß aller Dinge sein! „Sie haben das wohl nicht erwartet“, grinst Verstappen. „Wahrscheinlich dachten sie, wir würden auftauchen und der Motor würde einfach sofort in die Luft fliegen. Nein, ernsthaft – in dieser Hinsicht haben wir hervorragende Arbeit geleistet und alles im Griff. Darauf können wir definitiv stolz sein.“
Noch nicht siegfähig
Verstappen weiß aber auch, dass er in Melbourne noch nicht siegfähig sein wird. Und dass noch viel Feinjustierung nötig sein wird. „Die Vorschriften sind so komplex, dass es immer etwas gibt, was man verbessern kann. Wir arbeiten sehr intensiv daran. Ich kann nicht ins Detail gehen, was genau wir tun, aber es gibt noch reichlich Spielraum für Verbesserungen“, so der 28-jährige Niederländer.
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