„Krone“-Kommentar

Bablers Glas wäre halb voll, wenn nicht …

Innenpolitik
06.01.2026 07:00

Eigentlich könnte sich Andreas Babler über die erste Umfrage des Jahres freuen: Denn die SPÖ schiebt sich laut den brandneuen IFDD-Daten, die aus 1509 Interviews errechnet wurden, näher an die ÖVP heran.

Brief an die „Krone“-Leser: Klaus Herrmann, Geschäftsführender Chefredakteur
Brief an die „Krone“-Leser: Klaus Herrmann, Geschäftsführender Chefredakteur(Bild: Krone KREATIV/Imre Antal, stock.adobe.com)

Während die FPÖ wie zuletzt bei der November-Umfrage desselben Institutes stabil beim schwindelerregend hohen Wert von 36 Prozent landet, verliert die ÖVP von ihren damals ausgewiesenen 21 Prozent weiter auf 20, während die SPÖ ihre 17 Prozent aus dem November nun mit 18 Prozent knapp übertrifft, der Rückstand von vier Prozentpunkten im Spätherbst nun im eiskalten Winter auf nur noch zwei zusammenschmilzt. Ein halb volles Glas also für Andreas Babler.

Mit Kern und Kurz … 
Doch die zweite Frage der Meinungsforscher im Auftrag der „Krone“ hat es in sich. Das Ergebnis lässt das halb volle Glas auf ein fast leeres zusammenschrumpfen. Denn auf die – fiktive – Frage, wie die Österreicher wählen würden, wenn Christian Kern an der Spitze der SPÖ stünde und Sebastian Kurz als Kandidat der ÖVP antreten würde, legt die SPÖ um sechs Prozentpunkte gegenüber dem Babler-Wert zu, überholt damit sogar die Volkspartei. Nebenbei würde ein Doppel-Comeback von Kern und Kurz auch die Kickl-FPÖ Stimmen kosten.

Ohnehin alles nur Phantasie? Nein, in der SPÖ werden die Rufe nach einem Kern-Comeback täglich lauter. Kein Wunder ...

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