Auf Gegenspur geraten

Autos landen nach Crash im Schnee – drei Verletzte

Tirol
06.01.2026 11:01

Spektakulärer Unfall in Tirol: Aus ungeklärter Ursache geriet der Wagen eines Deutschen (57) auf der Stanzertalstraße bei Pettneu am Arlberg auf die Gegenfahrbahn und krachte gegen den Pkw einer Österreicherin (53). Die Autos landeten im Graben. Der Unfall forderte drei Verletzte.

Ereignet hat sich der Unfall am Montagnachmittag, gegen 13.15 Uhr. Der 57-jährige Deutsche aus dem Landkreis Sigmaringen fuhr mit seinem Pkw auf der Stanzertalstraße von Landeck kommend in Richtung St. Anton am Arlberg. Am Beifahrersitz saß seine Gattin, eine 62-jährige Deutsche.

Zeitgleich fuhr eine 53-jährige Österreicherin mit ihrem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Im Gemeindegebiet von Pettneu am Arlberg geriet der Wagen des Deutschen aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Fahrzeug.

Aufgrund des Unfalls musste die Stanzertalstraße komplett gesperrt werden.
Aufgrund des Unfalls musste die Stanzertalstraße komplett gesperrt werden.(Bild: ZOOM Tirol)

Deutscher wurde aus Wrack geschnitten
Der Pkw der Österreicherin wurde in weiterer Folge in den Straßengraben geschleudert, wo er zum Stillstand kam. Auch der andere Wagen landete im Schnee. Während der deutsche Fahrzeuglenker von der alarmierten Feuerwehr aus dem Unfallfahrzeug geborgen werden musste, konnten dessen Gattin und die zweitbeteiligte Fahrzeuglenkerin selbstständig die Fahrzeuge verlassen.

Autos sind Totalschaden
Nach der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle mussten die drei Personen mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus nach Zams verbracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Großeinsatz der Rettungskräfte
Die Stanzertalstraße musste in beide Richtungen für die Dauer von circa zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Landeck erstattet werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Pettneu am Arlberg (drei Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte) und Flirsch (zwei Fahrzeuge und 12 Einsatzkräfte), der Notarzthubschrauber „Robin 3“, die Rettung mitsamt Notarzt, ein Abschleppunternehmen mit zwei Fahrzeugen sowie drei Polizeistreifen.

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