2027 ist das Montafon Gastgeber der FIS Snowboard, Freestyle und Freeski Weltmeisterschaften. Schon heuer soll die Silvretta Montafon jener Ort sein, an dem sich die ÖSV-Skicrosser auf Olympia vorbereiten. Auch Lokalmatadorin Sonja Gigler, die nach ihrem Comeback aber noch Topergebnisse braucht.
„Momentan ist es bei mir einfach ein wenig eine Kopfsache“, analysiert Sonja Gigler ihre Leistungen zum Saisonstart. Nachdem die 24-jährige Harderin wegen zwei Kreuzbandrissen die letzten beiden Saisonen verpasst hatte, kehrte sie in Val Thorens (Fra) im Dezember in den Weltcup zurück. Mit den Rängen 24, 20, 28, 23 und 19 verpasste die Kästle-Pilotin, die vor ihren Verletzungen bereits zweimal am Weltcuppodest gestanden war, bislang aber noch den Sprung in die absolute Spitze. „Es fühlt sich nicht schlecht an, aber ich muss noch mehr pushen“, weiß Gigler, die in einzelnen Sektoren schon wieder beweisen konnte, was schnell sie ist.
Ausflug in den Europacup
Am Freitag ging es zum Riesentorlauftraining nach Tirol. „Mitte Jänner werde ich dann in der Schweiz an der Lenk zwei Europacup-Rennen bestreiten“, verrät die Juniorenweltmeisterin von 2022, die sich dort nicht nur Rennpraxis, sondern auch Selbstvertrauen holen will, um dann beim Weltcup in Veysonnaz (Sz) am 23./24. Jänner ihr Olympia-Ticket zu fixieren.
Training im WM-Revier
Apropos Olympia: Auf die Medaillenjagd in Livigno will sich das ÖSV-Team in Vorarlberg, wo 2027 die WM steigt, vorbereiten. „Wir hoffen, dass die Bauarbeiten am Kurs in der Silvretta Montafon um den 10. Jänner starten können“, verrät Markus Gutenbrunner, sportlicher Leiter der ÖSV-Skicrosser. „Klappt das, würden wir noch vor den Rennen in Veysonnaz in der Silvretta Montafon trainieren.“
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