Schwerer Traktorunfall

Auch Bundesheer zur Stelle: Perfekte Rettungskette

Niederösterreich
02.01.2026 05:55

Bei Notfällen ist das richtige Zusammenhelfen ebenso wichtig wie die Zeit, die für Versorgung, Abtransport und Operationstätigkeit im Klinikum läuft. Auch wenn ein Umzugs-Korso mit knapp 70 Gefährten sich den Weg durch eine Bezirkshauptmannschaft bahnt, muss die Rettungskette klappen. In Mistelbach war dies bei Beatrix Christen der Fall.

„Plötzlich schrien alle am Traktoranhänger und gingen sofort in Deckung“: Ein Moment, den Beatrix Christen wohl nie vergessen wird. Gemeinsam war die fröhliche Freundespartie mit einem Oldtimertraktor ordnungsgemäß auf Weg zum Stadtfest-Umzug Mistelbach. „Alle anderen sahen, was ich nicht bemerken konnte, da ich in diesem Moment ein Handzeichen für das Abbiegen gegeben habe“, erinnert sich die 51-Jährige an den tragischen Moment: Seitlich kam ein Auto herangesaust – ein Zusammenstoß war schon im Vorhinein eigentlich unvermeidbar.

Bezirkshauptstadt war durch Festumzug zum Bersten voll
Knapp 70 Traktorgespanne bahnten sich damals Ende August 2025 ihren Weg zum Hauptplatz. Dementsprechend sorgten viele Gäste aus nah und fern für wenig Platz und viel Verkehr. Trotzdem war es für die Mistelbacherin umso erfreulicher, dass nach dem Unfall „in dem Getümmel die Rettungskette gut funktioniert hat“.

Denn diese bestand vor Ort nicht nur aus Vertretern des Roten Kreuzes, sondern auch Sanitätern des Bundesheeres: „Die Helfer teilten sich die Aufgaben sofort perfekt ein. Das Bundesheer half bei der Verarztung, kümmerte sich aber auch im nötigen Befehlston darum, dass neugierige Menschen auf Abstand gehalten wurden“, erzählt sie schmunzelnd.

Kurze Distanzen „gehen“ schon mit Krücken, ansonsten ist der Rollstuhl aber noch notwendige ...
Kurze Distanzen „gehen“ schon mit Krücken, ansonsten ist der Rollstuhl aber noch notwendige Pflicht. Ein halbes Jahr nach dem Unfall startet nun die Rehabilitation.(Bild: Christen)

Vom Kotflügelsitz eines „15er-Steyr“-Traktors durch Luft geschleudert
Am Schlimmsten erwischt hat es Beatrix Christen, die – Zitat: „vom Kotflügel komplett durch die Luft segelte“. Folgen: Brüche am ganzen Körper wurden im nahen Landesklinikum in Windeseile diagnostiziert. „Danach war alles für eine große OP bereit – und es war kein zweiter Eingriff nötig“, lobt das Unfallopfer alle beteiligten Helfer. Nun steht für sie eine Reha am Programm.

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