Ein quer über alle Fahrstreifen liegender Lkw hat Dienstagfrüh für eine etwa fünf Stunden lange Blockade auf der Westautobahn (A1) bei Böheimkirchen gesorgt. Der 63-jährige Lenker dieses Kfz wurde mit Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.
Ein auf der Seite liegender Lkw, verschobene Betonleinwände, ein Verletzter: Die Fahrtrichtung Salzburg musste nach dem Unfall komplett gesperrt werden, Autolenkern wurde empfohlen, großräumig auszuweichen, etwa über die A22, die S5 oder die S33.
Konnte Umkippen nicht mehr verhindern
Der Sattelschlepper war mit 22 Tonnen Aluminiumladung unterwegs, als es gegen 8.30 Uhr zu dem Unfall kam. Zunächst soll ein 50-jähriger Lkw-Chauffeur aus Ungarn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Der Sattelzug kollidierte mit dem Anhänger des Lastwagens des 63-Jährigen. Der Mann aus Slowenien konnte daraufhin das Umkippen seines Kfz nicht verhindern, der liegende Sattelzug blockierte die gesamte Richtungsfahrbahn Linz.
Alle Spuren Richtung Linz gesperrt
Währenddessen prallte der ungarische Lkw gegen die Mittelleitwand aus Beton, die dadurch auf die dritte Spur der Richtungsfahrbahn Wien geschoben wurde. Aus dem Crash resultierten umfangreiche Sperren. In Richtung Linz waren laut Polizei alle Spuren gesperrt, in Richtung Wien waren zwei Fahrstreifen nicht passierbar.
Das Aufstellen des Fahrzeuges, die Reparatur der Betonleitwünde und die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Nachmittag. Gegen 13.30 Uhr waren zumindest zwei Fahrstreifen wieder freigegeben.
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