Die neue geschaffene Linie 18 von der Messe in die Salzburger Altstadt fand bei den Pendlern keinen Anklang. Jetzt wird sie mit der Linie 17 verschmolzen.
Groß waren die Hoffnungen der Stadtpolitik als Mitte Mai die neue Bus-Linie 18 präsentiert wurde. Diese fährt vom Messezentrum mit nur einem Stopp in die Altstadt. Damit sollten Pendler angelockt werden. 500 Parkplätze bei der Messe standen dafür zur Verfügung. Nach einem halben Jahr kam jetzt die große Ernüchterung: Gerade einmal zwei Jahreskarten wurden verkauft. „Wir haben etwas probiert. Es hat leider nicht funktioniert“, bilanziert Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).
Was für ihn damit auch klar ist: „Wir brauchen nicht mehr über eine Messebahn zu reden. Warum sollen die Menschen in den Zug einsteigen, wenn sie es auch nicht mit den Bussen machen?“
Früher hat es das Shuttle nur in den Sommermonaten für die Touristen gegeben. Diese haben den 18er-Bus auch heuer gut angenommen, bestätigt der Stadtchef. Auch die Dezember-Zahlen schauen wegen der Adventzeit nicht schlecht aus.
Leider hat es nicht funktioniert. Damit brauchen wir aber auch nicht mehr über eine Messebahn diskutieren.
Bürgermeister Bernhard Auinger
Linie 17: Von der Messe bis nach Elsbethen
Schon mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag kommt es zu Änderungen. Die Linie 18 fährt auf ihrer Strecke von der Messe zum Hanuschplatz alle Stationen an, nicht wie bisher nur eine. Ab den Semesterferien im Februar ist das gescheiterte Projekt dann Geschichte. Die Linie 18 wird mit der Linie 17 verschmolzen. „Das ist eine Nord-Süd-Verbindung über die Salzach“, so Auinger. Die Strecke führt dann von der Messe, über den Hanuschplatz und die Rennbahnsiedlung bis nach Elsbethen.
Kritik an der neuen Linie kommt vor allem von den Neos. Gemeinderat Lukas Rupsch sieht darin nur „eine künstliche Verstärkung bereits bestehender Obus-Linien.“
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