Serienmeister Salzburg liegt in der ICE Hockey League-Viertelfinalserie gegen Pustertal mit 0:3 in Rückstand. Damit kann es bei den Eisbullen nur mehr einen Plan geben: Verlieren verboten! Aus vier Spielen benötigt die Crew von Manny Viveiros vier Siege. Heute steigt in Bruneck das erste Schicksalsspiel.
Verlieren verboten! Das ist die Devise der Eisbullen für die restliche Viertelfinalserie der ICE Hockey League. Aus vier verbleibenden Spielen ist Salzburg gegen Pustertal zu ebenso vielen Siegen verdammt. Sonst ist die Saison frühzeitig vorbei.
Dass Salzburg bereits in der ersten Runde die Segel streicht, ist seit Ligazugehörigkeit erst einmal passiert. In der Saison 2011/12 unterlag man dem KAC in sechs Spielen 2:4. Ein Serien-0:4 mussten die Bulls gar noch nie hinnehmen. „Wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, spielen wir unser bestes Eishockey“, blickt Trainer Manny Viveiros optimistisch in die nahe Zukunft.
Serienmeister ließ einiges vermissen
Nach den bisherigen drei Niederlagen gegen die Italiener wird es aber mehr benötigen als „das beste Eishockey“ – es braucht ein Wunder! Denn der Serienmeister ließ bisher einiges vermissen, in derzeitiger Form sind den Cracks vier Siege en suite gegen bärenstarke Südtiroler kaum zuzutrauen.
Wir haben bisher noch nicht unser bestes Spiel zeigen können, das muss sich ändern. Diese Partie ist jetzt die wichtigste der Saison
Nash Nienhuis
Heute (19.45) geht in Bruneck – wo Salzburg zuletzt am 12. Februar 2025 ein Spiel gewann – die erste der vier Schicksalspartien über die Bühne. „Das Spiel beginnt wieder bei Null. Die Zeit läuft uns ja nicht davon. Wir benötigen einfach ein Tor mehr als der Gegner und müssen an uns glauben“, erklärt Benjamin Nissner. Nash Nienhuis weiß: „Wir haben bisher noch nicht unser bestes Spiel zeigen können, das muss sich ändern. Diese Partie ist jetzt die wichtigste der Saison.“
Das Line-up bleibt unverändert, es könnte aber Wechsel in der Aufstellung geben. „Vielleicht wird sich etwas ändern“, sagte Viveiros kryptisch. Auch wer im Salzburger Tor stehen wird, sei noch nicht fix. Fix ist dafür, dass für viele Bulls-Cracks ein 0:3-Serienrückstand Neuland ist. „Sie wissen dennoch, wie man da agiert. Ein 0:3 zu drehen, haben schon andere geschafft, also können wir das auch“, ist Viveiros zuversichtlich.
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