Die Voraussetzungen für ihre zweite Saison als Cheftrainerin waren mehr als schwierig. Finanzielle Probleme machten die Bundesliga-Damen der PSVBG Salzburg vor der Saison zu einem Abstiegskandidaten. Mit Rang sieben nach zehn absolvierten Grunddurchgangs-Partien steht die Crew von Ingrida Schweiger jetzt aber besser da, als erwartet.
„Nach der Unsicherheit im Sommer bin ich sehr zufrieden damit, wie sich das Team präsentiert. Das bisherige Ergebnis passt“, sagt Schweiger, die am Wochenende einen 3:0-Sieg gegen Purgstall beklatschte und am Samstag auch Leader Linz ärgern möchte. Der Kader aus jungen Talenten und erfahreneren Spielerinnen hat es der 36-Jährigen angetan.
In der Vergangenheit hatten wir mehr Freiheit, etablierte Spielerinnen zu verpflichten. Heuer haben wir einen Mix aus jungen und erfahreneren Spielerinnen.

Ingrida Schweiger, PSVBG Salzburg
Bild: Andreas Tröster
„In der Vergangenheit hatten wir mehr Freiheit, etablierte Spielerinnen zu verpflichten. Heuer haben wir einen Mix aus jungen und erfahreneren Spielerinnen. Das macht die Sache hier so besonders“, schwärmt die berufstätige Mutter, die bei ihrer fordernden Aufgabe als Cheftrainerin aber auch einen Joker ziehen kann.
Tipps von Legende Ulrich Sernow
So holt sie sich ab und an auch Tipps von Vereinslegende Ulrich Sernow (1200 Partien als Coach), in dessen Fußstapfen sie im Sommer 2024 trat. Aber: „Er ist zwar eine echte Legende. Ich bin aber nie mit der Absicht gekommen, seinen Einfluss zu verdrängen. Natürlich bringe ich meine eigene Arbeitsweise mit. Sei es beim Training, den Erwartungen oder der Kultur. Mit der Zeit verändert das natürlich auch unsere Mannschaft“, ist sie davon überzeugt.
Schweiger: Fokus auf Salzburg, aber...
Aktuell fühlt sich die berufstätige Mutter, die im Volleyballgeschäft nur nebenbei tätig ist, in Salzburg aber gut aufgehoben. In Zukunft kann sie sich in ihrer Karriere aber dennoch mehr vorstellen. „Im Moment liegt mein Fokus hier in Salzburg. Aber langfristig bin ich – wenn die Zeit reif ist – definitiv offen für neue Möglichkeiten.“
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