Für die WSG Tirol gab es zu Hause gegen den SCR Altach nichts zu holen. Die Hausherren verloren mit 0:3 gegen die Vorarlberger.
Mit dem Selbstvertrauen der jüngsten Erfolge startete die WSG mit hohem Pressing in das letzte Heimspiel des Jahres. Mit der ersten Chance der Partie gingen aber die Gäste in Führung. WSG-Mittelfeldspieler Matthäus Taferner rutschte in eine Hereingabe von Yann Massombo, der Klärungsversuch schlug fehl, vom Oberschenkel von Diawara sprang der Ball über die Linie.
Greil mit siebten Saisontor
Die Wattener fanden zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten vor. Valentino Müller war nach einer Abwehr von Torhüter Dejan Stojanovic zu überrascht (14.), Jamie Lawrence konnte einen Kopfball nicht gut platzieren (28.). Mit ihrem direkten Spiel in die Spitze blieben die Altacher aber brandgefährlich. Nach einem nicht gut abgewehrten Mustapha-Schuss kam Greil unbedrängt zum Abschluss und traf zum siebenten Mal in dieser Saison. Nur Zentimeter fehlten zwei Minuten später für das dritte Tor, ein Kopfball von Marlon Mustapha klatschte an die Latte (33.).
Diawara machte alles klar
Müller hatte noch vor der Pause den Anschlusstreffer auf dem Fuß (45.), kurz nach Wiederanpfiff fiel aber die endgültige Entscheidung. Ein Massombo-Pass erwischt die Tiroler Defensive schlecht postiert, Diawara nahm sich viel Zeit und schob den Ball durch die Beine von Torhüter Adam Stejskal ein. Die Elf von Fabio Ingolitsch geriet danach gegen bis zum Schluss bemühte Tiroler nicht mehr in Gefahr.
Altach zwei Punkte hinter Meistergruppe
Altach liegt nach sieben Punkten aus den jüngsten drei Spielen nur noch zwei Punkte hinter den Meistergruppen-Plätzen. So wie die WSG, die die erste Niederlage seit 18. Oktober kassierte und die Chance vergab, erstmals seit dem Aufstieg 2019 sieben Spiele hintereinander ungeschlagen zu bleiben.
Bundesliga (16. Runde)
WSG Tirol – SCR Altach 0:3 (0:2)
Innsbruck, Tivoli Stadion, 1.980, SR Spurny
Tore: 0:1 (10.) Diawara 0:2 (31.) Greil 0:3 (54.) Diawara
WSG: Stejskal – Jaunegg (46. Gugganig), Lawrence, Kubatta – Naschberger (83. Huetz) , Taferner, Müller, Böckle – Baden Frederiksen (83. Vötter), Ola-Adebomi (63. Anselm), Wels (63. Hinterseer)
Altach: Stojanovic – Milojevic, Zech, Koller – Ingolitsch, Massombo, Bähre (86. Jäger), Ouedraogo (66. Lukacevic) – Mustapha (66. Hrstic), Diawara (66. Fetahu), Greil (77. Demaku)
Gelbe Karten: Lawrence, Kubatta, Hinterseer bzw. Ouedraogo
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