Trainer Gerardo Martino räumte nach dem Abpfiff ein, seine Schützlinge hätten "ideenlos" agiert. An der Einstellung habe es aber nicht gelegen, beteuerte er. Man werde im Kampf um den Titel nicht das Handtuch werfen, so lange man Chancen habe. Nun werde man aber in zwei Wochen beim "Clasico" bei Real Madrid im Bernabeu erst recht gewinnen müssen.
"Jämmerlich", "chaotisch", "machtlos"
Mit der Leistung von Valladolid mutet dieses Vorhaben allerdings utopisch an. Nach dem Gegentreffer durch den Italiener Fausto Rossi in der 17. Minute hatten die Gäste noch viel Zeit, das Ergebnis zu korrigieren. Doch die Stars um Messi, Neymar, Xavi und Cesc Fabregas erarbeiteten sich nur wenige Chancen, die dann zumeist auch kläglich vergeben wurden. Die Medien zeigten keine Gnade: "Jämmerlich", "chaotisch", "machtlos" hieß es überall.
Valladolid hat "intensiver, mit mehr Einsatz gespielt"
In der Liga holte Barcelona zuletzt nur 14 von 27 möglichen Punkten. Stürmer Pedro widersprach Coach Martino ganz offen. Man müsse doch an der Einstellung arbeiten, meinte der 26-Jährige selbstkritisch. Am Samstag hätten die Profis von Valladolid "intensiver, mit mehr Einsatz gespielt". Auch der Sturm steht am Pranger. Neymar glänzt nur im brasilianischen Trikot, Messi konnte nach seiner Muskelverletzung nicht an die alte Form anknüpfen.
Vor dem Hintergrund all dieser Probleme macht sich Xavi nicht nur Sorgen um die Meisterschaft. Das Weiterkommen in der Champions League sei nach dem 2:0-Auswärtssieg in Manchester auch noch längst nicht unter Dach und Fach, warnte der Mittelfeldroutinier. "Wir werden versuchen, bis Mittwoch den Chip im Kopf zu wechseln und uns von dieser schmerzhaften Niederlage zu erholen", sagte Xavi.
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