Noch vor dem Heimspiel gegen den GAK am vergangenen Wochenende verkündete Altachs Trainer Fabio Ingolitsch: „Alle Mann an Bord, wir haben keine Verletzten.“ Nur wenige Tage später sieht die Situation grundlegend anders aus. Damit könnte die Vorarlberger nun auch auf dem Transfermarkt nochmals aktiv werden (müssen).
Vesel Demaku wird wegen eines Schlüsselbeinbruchs mindestens drei Monate fehlen, vor der morgigen Partie bei Austria Wien sind weitere Spieler fraglich. Abwehrchef Benedikt Zech reiste gestern zwar nach Wien nach, ist allerdings angeschlagen. Wegen eines im GAK-Spiel erlittenen Rippenbruchs wird über seinen Einsatz erst am Spieltag entschieden. Das gleiche gilt auch für Ousmane Diawara, der wegen einer Muskelverletzung droht auszufallen.
Viel Arbeit für die sportliche Leitung
Damit könnten den Rheindörflern im Duell bei den Veilchen gleich drei Schlüsselspieler fehlen. Deshalb wird auch die letzte Transferwoche für die Altacher intensiver werden als eigentlich angenommen. Sportchef Philipp Netzer und sein Koordinator Erik Orie sind gefordert: Neben den schon längst angekündigten Neuverpflichtungen im Angriff und auf der rechten Abwehrseite, steht nun auch ein Mittelfeldspieler – als Ersatz für Demaku – im Fokus der sportlichen Führung. Sollte Diawara länger ausfallen, weiß man in Altach, dass ein neuer Stürmer nicht genügen würde. Denn mit Marlon Mustapha und Anteo Fetahu stehen derzeit im Rheindorf nur zwei gesunde Angreifer zur Verfügung.
Veränderungen in der Abwehr
In der Defensive zeichnet sich ein Abgang ab: Da für Paul Koller kein konkretes Angebot vorliegt, wird eine Leihe von Innenverteidiger Filip Milojevic immer wahrscheinlicher. Ein Interessent ist nach wie vor Zweitligist Austria Salzburg, wo Roland Kirchler die sportliche Leitung übernommen hat.
Bischof bleibt Rapidler
Seine Wechselgedanken hat der ehemalige Altach-Spieler Noah Bischof vorerst ad acta gelegt. „Ich werde fix bei Rapid bleiben. Jetzt muss ich aber zuerst meine Bänderverletzung ausheilen“, meint der junge Göfner.
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