WM-Play-off

Ronaldo oder Ibrahimovic: Ein Star verpasst die WM

Sport
13.11.2013 10:09
Von zwei absoluten Topstars kann es nur einer schaffen. Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic droht bei der Fußball-WM in Brasilien nur die Zuschauerrolle. Die Portugiesen haben im ersten Play-off-Duell der Europa-Qualifikation mit Schweden am Freitagabend in Lissabon Heimrecht, das Rückspiel folgt am Dienstag in Solna.

Sowohl Ronaldo als auch Ibrahimovic, die ihre Auswahlen als Kapitän aufs Feld führen, schossen sich am Wochenende für die Teamaufgaben warm. Ronaldo schaffte am Samstag beim 5:1-Sieg gegen Real Sociedad in der Primera Division seinen bereits 23. Dreierpack im Dress von Real Madrid und hält nach 13 Spielen bei 16 Meisterschaftstoren. "Cristiano spielt auf einem Niveau, das nicht mehr von dieser Welt ist. Dazu fehlen mir die Worte", schwärmte Reals Trainer Carlo Ancelotti.

Der 28-Jährige ist sich der Wichtigkeit der Barrage-Partien bewusst. "Wir wollen bei der WM unbedingt dabei sein und werden unser Bestes geben", sagte Ronaldo vor dem Länderspiel-Doppel. Sein Trainer setzt große Hoffnungen in ihn. "Ronaldo ist ein enormer Spieler, der eine Ära prägen wird", prophezeite Portugals Teamchef Paulo Bento.

Schwedens Hoffnungen ruhen vor allem auf Ibrahimovic
Ibrahimovic konterte am Sonntag mit drei Treffern in der französischen Liga beim 3:1-Sieg von Paris St. Germain gegen OGC Nizza. "Die drei Tore sind eine Botschaft des Schweden an Portugal", betonte das Sportblatt "L'Equipe". "Ibrahimovic fordert Cristiano Ronaldo heraus." Auf den Torjäger stützen sich im Wesentlichen die Hoffnungen der Schweden im Playoff. "Ibrahimovic ist eine Herbst-Legende", schwärmte "L'Equipe". "Wenn in Paris die Blätter von den Bäumen fallen, lässt der Schwede Tore regnen."

Seit Saisonbeginn gelangen Ibrahimovic 15 Treffer für Frankreichs Meister PSG. Auch im Nationalteam hatte Ibrahimovic großen Anteil daran, dass es die Schweden überhaupt ins Playoff geschafft haben, erzielte er doch in der laufenden Qualifikation sechs Treffer. Beim 2:1-Heimsieg gegen Österreich im vorletzten Gruppenspiel sorgte er mit dem entscheidenden Tor für das Weiterkommen.

"Eigentlich ist Zlatan zu gut für die schwedische Nationalmannschaft. Er ist im Moment der vielleicht beste Spieler der Welt", sagte der bei Nürnberg unter Vertrag stehende Per Nilsson über seinen Auswahlkollegen. "Er macht auch aus schlechten Bällen unglaubliche Sachen." Das wurde in der Vergangenheit immer wieder einmal deutlich.

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(Bild: KMM)



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