Weil Motoren und Schiffsschrauben die Meeresbewohner verscheuchen, soll der "SeaOrbiter" nur mit der Strömung und damit mehr oder weniger geräuschlos durch die Weltmeere treiben. Zwei von Elektromotoren betriebene Schrauben sollen der Crew an Bord der Forschungsstation, deren Bau Schätzungen zufolge 40 Millionen Euro kosten dürfte, aber kleine Kurskorrekturen ermöglichen.
Von dem 51 Meter hohen, knapp 24 Meter breiten und etwa 1.000 Tonnen schweren Gefährt soll nur etwas mehr als ein Drittel sichtbar sein, 30 Meter des "SeaOrbiter" werden sich im Regelbetrieb unter der Wasseroberfläche befinden. Doch die Forschungsstation, die ein wenig an ein Raumschiff erinnert, soll - wie ein U-Boot - auch zur Gänze abtauchen können und das sogar für einen längeren Zeitraum.
Auf neun Decks werden bis zu 20 Forscher die Möglichkeit haben, in modernen Labors Untersuchungen zu machen. In den Teilen des "SeaOrbiter", die sich unter der Wasseroberfläche befinden, kann der Luftdruck dem Unterwasserdruck angepasst werden - das macht es den sich dort aufhaltenden Forschern möglich, jederzeit und ohne Druckausgleich zu tauchen.













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