Forscher um den Fischkundler Joseph M. Quattro von der University of South Carolina kamen der neuen Art erst mittels DNA-Analysen und genaueren Vergleichen der Morphologie auf die Spur. Dabei fanden sie heraus, dass die neue Art um bis zu zehn sogenannte Präcaudal-Wirbel (die Wirbel vor der Schwanzwirbelsäule, Anm.) weniger hat als der Bogenstirn-Hammerhai.
Benannt haben sie die neu entdeckte Art nach dem Fischspezialisten Carter R. Gilbert, dem renommierten Kurator des Florida Museum of Natural History. Der hatte bereits im Jahr 1967 bei Charleston ein ungewöhnliches Hammerhai-Exemplar gefangen und beschrieben. Es handelte sich dabei vermutlich um den ersten Fang von Sphyrna gilberti, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Zootaxia".
Die neue Hammerhai-Spezies hat einen langgestreckten Körper mit einem runden bis ovalen, zum Schwanz zunehmend dreieckigen Querschnitt, der hammerförmige Kopf (Bild 2) ist abgeflacht. Das genaue Verbreitungsgebiet der Tiere, die an der Oberseite grau bis braun sind, deren Färbung zum weißlichen Bauch hin aber abnimmt, ist noch unbekannt. Alle bisher bekannten Exemplare stammen aus dem Atlantik vor der Küste South Carolinas.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.