Schmuggel betrieben?

Wiener Justizwache-Affäre: Beamter suspendiert

Österreich
08.10.2013 14:29
In der Schmiergeld-Affäre um die Wiener Justizanstalt Josefstadt hat es nun erste dienstrechtliche Konsequenzen gegeben. Demnach wurde laut Dagmar Albegger, Sprecherin des Justizministeriums, ein Justizwachebeamter vorläufig suspendiert. Wie berichtet, sollen mehrere Wachebeamte gegen Schmiergelder den Schmuggel von Handys und Drogen in die Anstalt zugelassen haben.

Die Causa, zu der Ermittlungen unter der Ägide der Staatsanwaltschaft Wien laufen, hatte eine Kollegin der Justizwachebeamten durch eine Anzeige im vergangenen März ins Rollen gebracht. "Die Gefangenen können ihre Sonderwünsche mitteilen. Dann werden sogar Drogen in die Zellen geschmuggelt. Oder auch Handys geliefert", sagte die Revierinspektorin damals.

Das Verfahren betrifft auch einen prominenten Wiener Strafverteidiger, gegen den die Beamtin schwere Vorwürfe erhoben hat. Demnach wären für ihre Kollegen in der Kanzlei des Juristen Geldkuverts bereitgelegen, um Drogen oder Handys für Häftlinge in der Josefstadt hinter Gittern zu schmuggeln. Der Anwalt wies diese Vorwürfe wiederholt zurück.

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