Finger weg vom Trinkgeld. Ist Ihnen das auch schon passiert? Zahlung im Wirtshaus oder Restaurant mit Scheck- oder Kreditkarte, man rundet den Betrag auf, um das Trinkgeld ebenfalls mit der Karte zu zahlen – doch die freundliche Serviererin, der nette Ober lehnt Trinkgeld auf der Karte ab. „Sonst müssen wir es versteuern.“ Also greift man zum Bargeld und das Gastropersonal steckt es ein. Ist das Schwarzgeld? Geht es nach den gültigen Steuerregeln, muss man sagen: ja, oder zumindest ein Graubereich. Denn Gastronomen sind immer öfter von saftigen Nachzahlungen betroffen, weil über die Kartenabrechnungen die Finanz nachvollziehen kann, wie viel an Tipps gegeben wurde. Daher nun die Wirtschaftskammer-Forderung, über die wir heute in der „Krone“ groß berichten: Die Finanz soll die Finger von den Trinkgeldern lassen. Die Gastronomie und das Gastropersonal haben es schon schwer genug!
Erfangen. Das Osterfest rund um Sterben und Wiederauferstehung Jesu – für römisch-katholische Christen bewegende Tage. Die halbe Welt blickt dieser Tage nach Rom und auf das rekonvaleszente Oberhaupt der Kirche. Conny Bischofberger beschäftigt sich heute in ihrer Samstags-Kolumne in der „Krone“ auch mit Papst Franziskus. Ostern 2025 werde nach der offensichtlich überstandenen schweren Erkrankung des Heiligen Vaters „deshalb genauso in die Geschichte eingehen wie das Osterfest vor fünf Jahren, als der Papst die Messe aufgrund der Corona-Pandemie auf dem menschenleeren Petersplatz feierte“, schreibt Bischofberger. Und macht darauf aufmerksam, dass der kranke Papst ein Symbol sei für eine kränkelnde Kirche. Er hat sich, wie man auf gut Österreichisch so sagt, „darappelt“. Ob es auch der Kirche gelingt, sich zu erfangen?
Kommen Sie gut durch den Karsamstag!
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