Wirbel um Einrichtung

Deutschkreutz: Aus Schulstreik nichts gelernt

Burgenland
16.04.2025 16:00

Weiter Wirbel um die Schule in Deutschkreutz: Ex-Bürgermeister Manfred Kölly weist Vorwurf der Versäumnisse entschieden zurück. Er habe einen nennenswerten Beitrag geleistet. 

Kritik ausgesetzt ist – wie berichtet – die Volks- und Mittelschule Deutschkreutz, weil sie in keinem guten Zustand sei. ÖVP-Bürgermeister Andreas Kacsits sieht die Verantwortung bei Ex-Ortschef Manfred Kölly (LBL).

In Turnsaal investiert
Unter seiner Führung sei in den vergangenen 20 Jahren kein nennenswerter Beitrag zur Instandhaltung und Modernisierung der Schule geleistet worden, so Kacsits. Den Vorwurf schwerwiegender Versäumnisse lässt Kölly nicht auf sich sitzen: „Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage.“ Als Gegenbeweis legt Kölly eine lange Liste an Ausgaben vor, die in die Schule geflossen sind. Abgesehen von 83.000 €, die vor gut 20 Jahren in den Brandschutz investiert wurden, schlug sich der Neu- und Zubau des Turnsaals 2011/12 mit 928.000 € zu Buche.

Von Fassade bis zu Parkplätzen
Die Sanierung der Fassade machte laut Aufzeichnungen von 2015 bis 2017 stolze 57.000 € aus, Fotovoltaik kam 2015/16 dazu. So geht es weiter: behindertengerechter Auf- und Zugang zur Schule um 40.000 €, Parköffnung um 10.000 €, Umstellung der Ölheizung auf Fern-Bio-Wärme um 30.000 €, Schallschutz für alle Klassen – teils gesponsert – um 20.000 €, Parkplätze für Lehrer, Personal und Eltern um 50.000 €.

Bis zu 12.000 € kostete jedes Jahr das Ausmalen der Schule. „Knapp 1,6 Millionen Euro an Investitionen in fast 20 Jahren ist ein nennenswerter Beitrag“, betont Kölly: „Jetzt brennt der Hut, es ist Zeit zu handeln!“ Karl Grammer

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