Es war eine Wahl, die durch einen kaum schlimmer auszumalenden Umstand notwendig geworden war. Weil der Kirchberger Bürgermeister Franz Hofer vom Doppelmörder Roland Drexler erschossen worden war, musste ein Nachfolger bestimmt werden. Der VP-Kandidat Stefan Reisinger setzte sich klar durch.
Die beiden Kandidaten Stefan Reisinger (VP) – er führte seit dem Tod von Franz Hofer (VP) die Gemeindegeschäfte – und Reinhard Hartlmayr (SP) hatten sich der Wahl gestellt. Am Sonntag, 30. März, waren 893 Kirchberger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
Hohe Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung war mit 80,52 Prozent sehr hoch, nur 14 abgegebene Stimmen waren ungültig. Auf Reisinger entfielen 435 Stimmen, das entspricht 61,7 Prozent, auf Hartlmayr 270 Stimmen oder 38,3 Prozent.
„Z´Kiberg is am Feinsten“
Damit bleibt Kirchberg ob der Donau fest in schwarzer Hand. Der Ende Oktober des Vorjahres erschossene Langzeitbürgermeister Franz Hofer – er war von 2008 bis 2024 im Amt gewesen – hatte immer die Devise ausgegeben „Z´Kiberg is am Feinsten“. Dieser Spruch ist auch nach seinem Tod noch Motto für die „Kiberger“ geblieben.
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