Beim "Aufsteirern" (Bild) handelt es sich um ein Volksmusik- und Brauchtumsfest, das im September alljährlich runf 100.000 Besucher anlockt.
Bezirksrat: "Ich schäme mich für diese Aussage"
"Das betroffene Posting ist im Rahmen einer privaten Diskussion aus dem Zusammenhang genommen worden. Nichtsdestotrotz verstehe ich die Aufregung über diese furchtbare Wortwahl. Wahrscheinlich hätte ich mich, wenn statt 'Aufsteirern' 'Tuntenball' oder eine andere Veranstaltung gestanden wäre, selbst sehr darüber beschwert. Gewalt, auch wenn sie 'im Scherz' genannt wird, ist keine Lösung. Ich schäme mich für diese Aussage und habe entsprechend meinen Rücktritt als Bezirksrat angeboten", ließ Parzer die Grazer SPÖ-Stadtparteichefin und Vizebürgermeisterin Martina Schröck in einer persönlichen Stellungnahme wissen. Schröck nahm die Demission umgehend an.
Parzer hatte anfangs auf Facebook noch gepostet, er stehe dazu, in der Form wie er es gemeint habe. Das Posting hatte unter Usern für erboste Kommentare gesorgt.
SPÖ-Chefin: "Über Wirkung von Worten nachdenken"
Schröck erklärte am Mittwoch: "Ich bin der Meinung, dass man als Mensch, insbesondere aber als Mandatar über die Wirkung von Worten vorher nachdenken muss. Die Facebook-Aussage von Parzer ist untragbar für mich. Er hat mir seinen Rücktritt angeboten, den ich hiermit annehme." Natürlich sei das "Aufsteirern" eine wichtige und tolle Veranstaltung für die steirische Landeshauptstadt, so Schröck. "Selbstverständlich werde ich wieder daran teilnehmen, und ich freue mich darauf."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.