Der Doppelsieg im Super-G von Sun Valley durch Lukas Feurstein und Raphael Haaser freut nicht nur Österreichs Ski-Fans, sondern auch Legende Beat Feuz. Der Schweizer hatte bereits mit einem Ausrufzeichen von Feurstein gerechnet.
„Vor dem Super-G in Sun Valley wurde ein Top-3-Rang von Feurstein mit einer 65er-Quote angeboten“, schildert Feuz im Gespräch mit dem Schweizer „Blick“. „Ich habe fünf Stutz (Anm. d. Red.: Schweizer Franken) auf ihn gesetzt, somit hat mir der Sieg von Lukas einen Gewinn von 325 Franken (Anm.: rund 340 Euro) eingebracht.“
Für Feuz war der Erfolg von Feurstein keine Überraschung. „Mein langjähriger Servicemann Sepp Kuppelwieser, der mittlerweile für Franjo von Allmen tätig ist, war im Vorjahr für die Ski von Lukas zuständig. Sepp ist ein sehr bedächtiger Mensch, der sehr spärlich mit Superlativen umgeht. Aber im Fall von Feurstein hat er mir früh angekündigt, dass dieser Bursche großes Potenzial besitzt“, verrät der Ex-Abfahrts-Star. Nachsatz: „Sepp hat wie so oft recht gehabt!“
Negativserie zu Ende
Premierensieger Feurstein untermauerte zumindest für technisch anspruchsvolle Super-G eindrucksvoll sein Zukunftsversprechen. Ein Weltcup-Sieg „ist immer das Ziel, war immer der große Traum“, meinte Feurstein. Die schwarze Serie – Österreichs Männer waren vor dem Doppelschlag 40 Rennen sieglos – ging am Sonntag somit endlich zu Ende.
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