Im Jahresabstand wuchs das BIP laut Wifo (im Bild Chef Karl Aiginger) um 0,3 Prozent. Die größten Wachstumsimpulse für die heimische Wirtschaft gingen im zweiten Quartal vom Außenhandel aus. Die gesamtwirtschaftlichen Exporte entwickelten sich mit real +0,3 Prozent stärker als die Importe (-0,1 Prozent).
Der Konsum der privaten Haushalte stagnierte im zweiten Quartal, was sich laut Wifo auch in der Entwicklung der Wertschöpfung im heimischen Handel widerspiegelte. In den drei vorhergehenden Vierteljahren hatten die Konsumausgaben der Privathaushalte real sogar leicht nachgegeben.
Von den öffentlichen Haushalten kam hingegen ein leichter Nachfrageimpuls. Ihr Konsum erhöhte sich im zweiten Quartal gegenüber der Vorperiode real um 0,3 Prozent - allerdings war der Zuwachs hier im ersten Quartal mit 0,4 Prozent noch höher gewesen.
Unternehmen bleiben vorsichtig
Die Unternehmen agierten in ihren Investitionsvorhaben weiterhin zurückhaltend. Sie schätzen laut Wifo die Wirtschaftslage weiterhin als ungünstig ein. Die Ausrüstungsinvestitionen schrumpften mit real -1,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal "anhaltend deutlich".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.