Bei einer sogenannten Vorflugkontrolle, bei der der Hubschrauber täglich auf eventuelle Mängel überprüft wird, wurde der glatte Durchschuss bemerkt. "Das Rotorblatt ist mit einem 9mm-Vollmantelgeschoss getroffen worden", so Schüller.
Zu dem Schuss dürfte es am Montag während eines Einsatzes in Wien oder Niederösterreich gekommen sein. Dem Piloten des in Aspern im Wiener Bezirk Donaustadt stationierten Helikopters sei laut Schüller aber nichts Außergewöhnliches aufgefallen.
Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet, die Ermittlungen laufen. Eine Ersatzmaschine aus Wiener Neustadt hält die Einsatzbereitschaft des "Christophorus 9" aufrecht.
ÖAMTC-Flugrettung im Dauereinsatz
Im Durchschnitt wird etwa alle 30 Minuten ein Verletzter oder Erkrankter von einem Notarzt der ÖAMTC-Flugrettung versorgt. Die Flugrettung, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiert, steht also im Dauereinsatz. Insgesamt sind die 18 Notarzthubschrauber des Christophorus Flugrettungsvereins von 16 Standorten in ganz Österreich aus tätig. Im Jahr 2012 erfolgten insgesamt 15.589 Einsätze.
Für die Kostendeckung der Einsätze gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Lösungen. "Dem Patienten entstehen, mit der einzigen Ausnahme von Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich, keine Kosten für einen Hubschraubereinsatz", so Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.
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