Durch das Unglück im Ortszentrum von Knittelfeld wurden ein ein- und ein zweistöckiges Gebäude beschädigt. Beim niedrigeren Haus stürzte die Decke ein. Der Kranmonteur konnte sich selbst aus der Fahrerkabine befreien. Er wurde mit leichten Verletzungen ins LKH Judenburg gebracht.
Keine Verschütteten gefunden
Die betroffene Familie sei laut Einsatzkräften derzeit auswärts auf Urlaub. Feuerwehr und Rotes Kreuz hatten dennoch sicherheitshalber zwei Such- bzw. Trümmerhunde angefordert, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Außerdem wurde das Objekt mittels Wärmebildkamera vom Helikopter aus untersucht. Gegen 15 Uhr wurde die Suche beendet, niemand hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls in dem Gebäude befunden.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Der 30 Meter hohe Baukran war auf einem Nachbargrund aufgestellt gewesen. Gegen 11.45 Uhr stürzte er aus noch unbekannter Ursache auf das Gebäude. Am Nachmittag wurden zwei 120 Tonnen schwere Spezialkräne geordert, die die Teile des umgestürzten Krans heben und bergen sollten, um dann weitere Aufräumarbeiten zu ermöglichen.
Polizei, Staatsanwaltschaft und ein Sachverständiger waren zur Klärung der Unfallursache vor Ort. Vermutlich war es bei einer Gewichtsprobe auf der eben erst eingerichteten Baustelle zu dem Unglück gekommen.
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