Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) reist am Freitag in die Ukraine. Dort sind unter anderem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha sowie ein Besuch eines Kinderkrankenhauses geplant.
In der österreichischen Botschaft ist ein Empfang vorgesehen, an dem auch Wirtschaftstreibende und Hilfsorganisationen teilnehmen. Am Mittwoch hat Meinl-Reisinger bereits mit Sybiha telefoniert und Österreichs „volles Engagement für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine“ bekräftigt. „Österreich steht solidarisch an der Seite der Ukraine“, sagte die neue Außenministerin bei ihrer ersten Auslandsreise am Donnerstag in Brüssel.
Die Sicherheit der Ukraine könne nicht über die Köpfe der Bevölkerung verhandelt werden, die Sicherheit und Zukunft Europas nicht ohne Europa am Tisch, sagte die liberale Politikerin. „Wir pochen gerade aus Österreich auf einen gerechten und nachhaltigen Frieden“.
Hier sehen Sie das Posting von Beate Meinl-Reisinger.
Der Besuch in der Ukraine ist Meinl-Reisingers zweite Auslandsreise. Sie trat ihr Amt am vergangenen Montag an.
Der Krieg in der Ukraine dauert bereits mehr als drei Jahre. Zuletzt hatte sich die Lage für das Land deutlich verschlechtert, da US-Präsident Donald Trump die Militärhilfe sowie die Aufklärungsdaten der US-Geheimdienste ausgesetzt hat.
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