Mit Werten jenseits der 34-Grad-Marke können sich nur rund sieben Prozent der Österreicher anfreunden. Das ergab nun eine brandaktuelle Hitzeumfrage des Meinungsforschungsinstituts OEKONSULT für die "Krone". Die Lieblingstemperatur der meisten von 1.007 bundesweit befragten Personen liegt bei rund 25 Grad.
Keine Lust auf Sex
Knapp fünf Prozent der Befragten wünschen sich sogar weniger als 22 Grad im Sommer. Da hilft derzeit wohl nur das Auswandern nach Island. Weitere Ergebnisse: Zwei Drittel sind davon überzeugt, dass bei den aktuellen Werten auf der Quecksilbersäule auch das Aggressionspotenzial steigt. Bei 76 Prozent sinkt die Arbeitsleistung. Und nicht nur die: Jedem Dritten vergeht beim schweißtreibenden Wetter die Lust auf Sex. Übrigens: "Mehr als 90 Prozent führen die Hitze auf den Klimawandel zurück", erklärt Instituts-Chef Joshi M. A. Schillhab.
Dellach wieder Favorit für Allzeit-Rekord
Das schmale Tal, Föhneffekte aus dem Südwesten, die Wetterstation mitten im Grünen, die speziell geschützte und besonders südliche Lage - das alles macht Dellach im Drautal erneut zum Favoriten für einen Allzeit-Rekord punkto Höchsttemperatur. Am Donnerstag, wenn die Hitze im gesamten Osten kaum noch zu ertragen sein wird, könnte der Bestwert erstmals über 40 Grad klettern.
Ähnlich hohe Werte traut man auch Seibersdorf im südlichen Wiener Becken oder Leibnitz in der Steiermark zu. Zu den Geheimfavoriten zählen außerdem die Gemeinden im burgenländischen Seewinkel. In den übrigen Landesteilen sind flächendeckend Temperaturen von bis zu 39 Grad zu erwarten.
Temperatursturz am Wochenende
So spannend die Rekordjagd auch sein mag, selbst die Meteorologen der ZAMG auf der Hohen Warte in Wien sehnen bereits den Samstag herbei. Dann soll die Abkühlung es auch bis in den Osten Österreichs schaffen - und das gleich mit einem veritablen Temperatursturz auf luftige 21 bis 22 Grad, prognostiziert der Klimatologe Alexander Orlik.
Apropos Abkühlung: Die Prognosen bezüglich Niederschlag scheinen derzeit etwas schwierig. Fest steht, dass es regnen wird. Ob der Wetterumschwung allerdings von Gewittern oder Dauerregen begleitet wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.
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