19.07.2013 11:49 |

In sechs Monaten

Falschgeld: 3.626 Blüten in Ö aus dem Verkehr gezogen

In Österreich sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 3.626 Euro-Fälschungen mit einem Nennwert von 267.400 Euro aus dem Verkehr gezogen worden. Das gab die Nationalbank am Freitag bekannt. Am häufigsten werden 50- und 100-Euro-Scheine nachgemacht.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 ist die Zahl der aus dem Verkehr gezogenen Fälschungen gestiegen. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren 2.951 Euro-Imitationen mit einem Nennwert von rund 202.000 Euro sichergestellt worden. Im gesamten Jahr 2012 waren es 6.327 Imitationen mit einem Nennwert von 465.000 Euro.

Mit einem Anteil von lediglich 1,14 Prozent an den gesamteuropäischen Fälschungen sei Österreich aber nach wie vor eines der Länder mit dem geringsten Fälschungsaufkommen im Euro-Raum, erläuterte die Nationalbank.

50-Euro-Scheine am häufigsten gefälscht
Das meiste Falschgeld, nämlich 70 Prozent, wurde in Wien, Niederösterreich und Tirol aus dem Verkehr gezogen. 43 Prozent der sichergestellten Imitationen betrafen 50-Euro-Scheine, 34 Prozent entfielen auf Hunderter, 14,5 Prozent auf Zwanziger.

Für die kommenden Monate rechnet die Nationalbank mit einem Rückgang der Fälschungszahlen. Mitte Juni hatte die Polizei in Wien nämlich - wie berichtet - im Rahmen der Operation "Paradise City" eine Fälscherwerkstatt ausgehoben und "Blüten" im Nennwert von mehr als 366.00 Euro sichergestellt, ehe sie in Umlauf gebracht werden konnten.

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